30.09.21 – Eine Region unterzieht ihrer Verwaltung eine „Digitalisierungskur“ Serviceportal Emscher-Lippe auf der Zielgeraden

30 Jahre WiN Emscher-Lippe GmbH

Heute vor 30 Jahren, am 19.08.1990, wurde die heutige WiN Emscher-Lippe GmbH als Emscher-Lippe-Agentur – Gesellschaft zur Strukturverbesserung mbH (ELA) in das Handelsregister eingetragen. Die Emscher-Lippe-Agentur hatte damals sieben Mitarbeiter/-innen. Die Gesellschaft war Teil von großen Veränderungsprozessen in der Region.

Schon die Liste der Gründungsgesellschafter liest sich wie ein Stück Ruhrgebietsgeschichte. Gründungsgesellschafter waren damals die Städte Castrop-Rauxel, Datteln, Dorsten, Gladbeck, Haltern, Herten, Marl, Oer-Erkenschwick, Recklinghausen, Waltrop, Gelsenkirchen und  Bottrop, die IHK Münster, die Handwerkskammer Münster, die BGB-Beteiligungsgesellschaft der Sparkassen und die Westdeutsche Landesbank, die Kreishandwerkerschaft Bottrop, die Kreishandwerkerschaft Gelsenkirchen, die Kreishandwerkerschaft Recklinghausen, die VEBA Oel AG, die Gelsenwasser AG, die Montangrundstücksgesellschaft mbH, die Dahlbusch Verwaltungs AG, die Barfuß GmbH & Co, die Volksbank eG Gelsenkirchen-Buer, die Flachglas AG, die Vereinigte Elektrizitätswerke Westfalen, die Borgmann Baupart GmbH, die Stadtwerke Gelsenkirchen, die Hüls AG, die Gewerkschaft Auguste Victoria, die Becker-Prünte GmbH, die E. Heitkamp GmbH, die WBB-Wohnstätten Bau und Betriebsgesellschaft, die Vestische Straßenbahnen GmbH und die RWE Energie AG.

Die Gesellschaft war befristet auf fünf Jahre angelegt. Danach musste alle fünf Jahre über den Fortbestand der Gesellschaft neu entschieden werden.

In der Zwischenzeit ist viel passiert. 2001 wurde die Emscher-Lippe Agentur GmbH in WIN Emscher-Lippe Gesellschaft für Strukturverbesserung mbH umfirmiert. Sie hat sich zu einer regional verorteten Wirtschaftsförderungsgesellschaft entwickelt, vertritt regionale Interessen, initiiert und bearbeitet erfolgreich regionale Projekte und Themen.

2018 wurde die Gesellschaft entfristet. Heute bearbeitet die WiN Emscher-Lippe sieben regional bedeutsame Projekte, übernimmt die Geschäftsführung für den ChemSite e.V. und hat – Stand 19.08.2020 – 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Corona bedingt können wir zurzeit keine Jubiläumsfeier durchführen. Wir werden aber zu gegebener Zeit eine angemessene Aktivität organisieren.

Wir bedanken uns schon heute bei allen jetzigen und früheren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Partnern und Mitstreitern für die gute Zusammenarbeit und hoffen, dass wir noch viele Jahre die Emscher-Lippe-Region voranbringen werden.

Informationen und Beratung zum Kurzarbeitergeld (Kug) und weitere Hilfen

Hier finden Sie nützliche Informationen für Unternehmen und Maßnahmeträger.

Für Informationen bitte auf den gewünschten Bereich klicken.

[sp_easyaccordion id=“10064″]

13 Aktionen für die Emscher-Lippe-Region

Digitalisierung alltagsnah verständlich machen: Das war das Motto des Digitaltags 2020. In ganz Deutschland stellten sich zahlreiche zukunftsträchtige Projekte vor und nahmen die Menschen mit in einen smarten Alltag. Auch die Emscher-Lippe-Region war mit insgesamt 13 Aktionen vertreten.

Weiterlesen

Prosperkolleg mit neuem Webauftritt

Einfach mit dem Projekt in Kontakt treten

Das Prosperkolleg hat seine Website überarbeitet und freut sich über Ihren Besuch. Hier erfahren Sie mehr über das Forschungsprojekt Prosperkolleg und die Personen, welche dahinter stehen. Außerdem finden Sie Antworten auf diese Fragen: Was ist Zirkuläre Wertschöpfung überhaupt? Wie können Sie als Unternehmen mit dem Prosperkolleg zusammenarbeiten – und wozu? Wie können Sie sich fit für Zirkuläre Wertschöpfung machen?

Das vom MWIDE.NRW geförderte Projekt hat die Aufgabe, die Transformation hin zur Zirkulären Wertschöpfung in der Emscher-Lippe-Region und darüber hinaus in NRW zu erforschen und anzustoßen. Gemeinsam mit Unternehmen und Wissenschaft entwickeln es praxisgerechte und skalierbare Lösungen für Produkte, Verfahren, und Geschäftsmodelle, um Stoffe im Kreis zu führen.  

Zur Erreichung dieser Ziele hat sich ein Verbund aus fünf regionalen Partnern zusammengeschlossen: So werden Synergieeffekte zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand für eine nachhaltige regionale Wertschöpfung geschaffen.

Neben der Website haben Sie auch die Möglichkeit, sich für den Newsletter des Prosperkolleg anzumelden.


Prosperkolleg zieht in das Gründerzentrum Prosper III ein

Symbolische Schlüsselübergabe auf Prosper III durch OB Bernd Tischler

Eine symbolische Schlüsselübergabe zwischen der Gründerzentrumgesellschaft Prosper III mbH und der Hochschule Ruhr West (HRW) fand heute (1. Juli) vor Ort statt. Oberbürgermeister Bernd Tischler, der gleichzeitig im Beirat der WiN ist, überreichte den symbolischen Schlüssel an Hochschulpräsidentin Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude.

Die Hochschule mietet im Gründerzentrum Prosper III auf der Kardinal-Hengsbach-Straße Werkstatthallen sowie Büros und Schulungsräume für mindestens zehn Jahre mit insgesamt 1.500 Quadratmetern an. Als gemeinsames Unternehmen der RAG Montan Immobilien GmbH und der Stadt Bottrop freut sich das Gründerzentrum Prosper III über den Einzug der HRW. Dass die gesamte Region von dem Zentrum profitieren wird, ist sich Oberbürgermeister Bernd Tischler sicher: „Die HRW kann ihren Standort erweitern und die Stadt Bottrop als Wissenschafts- und Hochschulstandort gewinnt weiter an Bedeutung. Zudem werden hier neue Jobs geschaffen, was mich sehr freut.“

Oberbürgermeister Bernd Tischler überreicht als Aufsichtsratsvorsitzender der Gründerzentrumsgesellschaft den symbolischen Schlüssel an Hochschulpräsidentin Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude.
© Stadt Bottrop Oberbürgermeister Bernd Tischler überreicht als Aufsichtsratsvorsitzender der Gründerzentrumsgesellschaft den symbolischen Schlüssel an Hochschulpräsidentin Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude.

„Emscher-Lippe hoch vier“ und „FabLab“ ziehen ein

In den Räumlichkeiten auf dem ehemaligen Zechengelände sollen in Zukunft Forschungs- und Transferaktivitäten stattfinden. „Wir nutzen die Chance, den Bottroper HRW-Campus und dessen Wirkungskreis in der Region zu erweitern. Hier auf Prosper III können wir weiterwachsen, kreativ werden, innovative und zukunftsträchtige Ideen entwickeln und umsetzen“, ist Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude überzeugt.

Im Gründerzentrum Prosper III werden unter anderem das Projekt „Emscher-Lippe hoch vier“ sowie das „FabLab“ der Hochschule verortet, eine hochtechnisierte und digitale Werkstatt zur Entwicklung von Prototypen. Ziel ist es, dass man mit einer Idee ins „FabLab“ hineingeht und mit einem Produkt herauskommt. Zugleich wird das Forschungsprojekt „Prosperkolleg – Zirkuläre Wertschöpfung“ Büroräumlichkeiten für seine Projektmitarbeiter sowie eine Werkstatthalle für das „Circular Digital Economy Lab“ beziehen. In diesem Entwicklungs- und Demonstrationslabor werden technisch-wirtschaftliche Lösungsansätze zur zirkulären Wertschöpfung für die mittelständische Wirtschaft erforscht. Zirkuläre Wertschöpfung meint dabei die weitgehende Kreislaufführung von Materialien, damit deren Wert erhalten bleibt.

Zum Gelände Prosper III

Früher wurde auf dem Zechengelände über 100 Jahre lang Kohle gefördert, bevor die Zeche Prosper III 1986 geschlossen wurde. Anfang der 1990er-Jahre wurde das Gebiet als IBA-Standort neu genutzt. Neben der Erweiterung der HRW stehen die Räumlichkeiten des Gründerzentrums heute auch für Dienstleistungsunternehmen und Handwerksbetriebe offen.


Pressemitteilung, Stadt Bottrop

Wasserstoff ist digital

Online-Konferenz zum Thema Wasserstoff am 19. Juni 2020 beim Digitaltag

Weiterlesen

Innovation Talk bei der Business Metropole Ruhr

WiN Geschäftsführer Joachim Beyer informiert am 19. Mai 2020 zum Thema Wasserstoffkoordination Emscher-Lippe in einem Gespräch mit Mitgliedern des europäischen Parlaments.

Weiterlesen