Veranstaltungshinweis: 1. Waltroper LANGE NACHT DER AUSBILDUNG

Am Freitag, den 30. August 2019 richtet die Wirtschaftsförderung Waltrop die 1. Waltroper LANGE NACHT DER AUSBILDUNG aus. 14 Waltroper Unternehmen öffnen von 17 bis 23 Uhr ihre Türen und informieren Schülerinnen und Schüler über Ausbildungsberufe oder ein Duales Studium. Von Bauzeichner bis Zweirad-Mechatroniker ist alles mit dabei. Ausbildungsexperten stellen in den Betrieben über 20 Berufe aus unterschiedlichen Branchen vor. Kostenlose Shuttle-Busse sorgen für einen komfortablen Transfer zwischen den einzelnen Stationen.

Weitere Infos:

Veranstaltungsempfehlung: Empathie und partizipatives Design

Unser Projektpartner EL4 bietet am 11. und 25. September jeweils einen spannenden Workshop unter dem Titel „Empathie und partizipatives Design“ an.

 

Weitere Infos und Anmeldung:

https://www.facebook.com/events/357858488477362/

Pressegespräch zum Ausbildungsprogramm NRW 2019 im Kreis Recklinghausen am 21.08.2019

Herten / Castrop-Rauxel / Bochum, 23. August 2019 – Simon Gläser ist glücklich, dass es bei ihm geklappt hat. Anfang August startete er seine Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker (PKW-Technik) beim Autohaus Frohn. Nach dem Abschluss an der Gesamtschule 2018 mit der Fachoberschulreife (FOR) hatte sich aus seinen Bewerbungen zum Fachinformatiker nichts ergeben. Alternativ hat er an einem Berufskolleg seinen Abschluss in 2019 noch verbessert (FOR plus Qualifikation). Aber auch dieses Mal blieben seine 30-40 Bewerbungen ohne positives Ergebnis. Durch das Ausbildungsprogramm NRW des Landes NRW wurde er fündig – und das um die Ecke. Der junge Castrop-Rauxeler kann zu Fuß zum Ausbildungsbetrieb laufen, auch wenn dieser jenseits der Stadtgrenze auf Bochumer Stadtgebiet liegt.

Zu dem Start ins Berufsleben hat das fruchtbare Zusammenwirken zwischen der Agentur für Arbeit in Castrop-Rauxel beziehungsweise dem Jobcenter Kreis Recklinghausen, dem für das Programm beauftragte Weiterbildungsträger rebeq GmbH und natürlich dem Autohaus Frohn beigetragen. Der Arbeitgeber hatte sich eigentlich schon damit abgefunden in diesem Jahr keinen weiteren Auszubildenden mehr einstellen zu können. An dieser Stelle kam das sogenannte „Matching“ zum Tragen: Volker Schlundermann von der rebeq hat Simon Gläser dazu gebracht über den Tellerrand zu blicken und sich auf andere Berufe einzulassen. Er hat ein Praktikum im Autohaus gemacht und es passte dann einfach.

Frau Giesler von der Regionalagentur Emscher-Lippe erklärte, warum es dieses Programm gibt: „Der Kreis Recklinghausen gehört zu den Regionen, in denen das Verhältnis von Ausbildungsstellen zu Bewerberinnen und Bewerbern ungünstig ist. Im Kreis Recklinghausen kommen auf fünf Ausbildungsplatzsuchende nur drei Ausbildungsplätze. Um hier Abhilfe zu schaffen hat Arbeitsminister Karl-Josef Laumann im vergangenen Jahr das Ausbildungsprogramm NRW ins Leben gerufen. Ausbildungssuchende, die nicht unmittelbar einen Ausbildungsplatz erhalten aber ausbildungsreif sind, kommen für die Förderung in Frage.“

Voraussetzung ist, dass der Betrieb den Ausbildungsplatz zusätzlich einrichtet. Zusätzlich bedeutet: Der Betrieb stellt mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung als er dies im Schnitt der letzten 4 Jahren getan hat. Damit Jugendliche und Betriebe zueinander finden, weisen die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter geeignete Bewerber*innen den mit der Durchführung des Programms beauftragten Trägern (hier rebeq) zu. Der Bildungsträger hat seinerseits Betriebe für dieses Programm akquiriert und bringt sie mit den Ausbildungsplatzsuchenden zusammen. Darüber hinaus begleitet der Träger die Auszubildenden während der ersten zwei Jahre, um einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu unterstützen.

Bis zum 31.01.2020 können die für den Kreis Recklinghausen vorgesehen 48 zusätzlichen Ausbildungsplätze besetzt werden. Die rebeq hält nicht nur in Castrop-Rauxel sondern auch in Marl einen Standort bereit, damit junge Frauen und Männer keine lange Anreise zur Beratung in Kauf nehmen müssen. Im Kontaktnetzwerk von rebeq finden sich derzeit noch mehrere Betriebe, die zusätzlich ausbilden möchten. Interessierte Frauen und Männer wenden sich an:

Herr Schlundermann, schlundermann@rebeq.de; 02305 – 977 04-171

 

Pressekontakt:
WiN Emscher-Lippe GmbH
Petra Giesler
Petra.Giesler@emscher-lippe.de
Tel.: 02366 1098-17

 

 

Pressegespräch zum Ausbildungsprogramm NRW 2019 in Gelsenkirchen am 20.08.2019

Herten / Gelsenkirchen, 21.08.2019 – Karosseriebau Lampferhoff in Gelsenkirchen nimmt das vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) und der EU geförderte „Ausbildungsprogramm NRW“ wahr, um den Fachkräftebedarf für das eigene Unternehmen zu sichern. Der Geschäftsführer Johannes Lampferhoff nutzt den Ausbildungszuschusses (monatlich 400 € für 24 Monate), um in diesem Jahr sogar einen dritten Auszubildenden zusätzlich einzustellen. Fahri Gecili hatte 30 Bewerbungen geschrieben und nur Absagen oder gar keine Rückmeldungen erhalten. Durch das Zusammenwirken der Arbeitsagentur Gelsenkirchen (in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter IAG) und dem Weiterbildungsträger Gafög GmbH, konnten Herr Gecili und die Firma Lampferhoff zusammengeführt werden. Die Ausbildung hat am 01.08.2019 begonnen und beide sind bislang sehr zufrieden.

Gelsenkirchen gehört zu den Regionen, in denen das Verhältnis von Ausbildungsstellen und Bewerber*innen ungünstig ist. In Gelsenkirchen kommen auf fünf Ausbildungsplatzsuchende nur drei Ausbildungsplätze. Um hier Abhilfe zu schaffen hat Arbeitsminister Karl-Josef Laumann im vergangenen Jahr das Ausbildungsprogramm ins Leben gerufen. Ausbildungssuchende, die nicht unmittelbar einen Ausbildungsplatz erhalten aber ausbildungsreif sind, kommen für die Förderung in Frage. Voraussetzung ist, dass der Betrieb den Ausbildungsplatz zusätzliche einrichtet. Zusätzlich bedeutet: Der Betrieb stellt mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung als er dies im Schnitt der letzten 4 Jahren getan hat. Damit Jugendliche und Betriebe zueinander finden, weisen die Agenturen für Arbeit und Jobcenter geeignete Bewerber*innen den mit der Durchführung des Programms beauftragten Trägern (hier Gafög) zu. Der Bildungsträger hat seinerseits Betriebe für dieses Programm akquiriert und bringt sie mit den Ausbildungsplatzsuchenden zusammen. Darüber hinaus begleitet der Träger die Auszubildenden während der nächsten Monate, um einen erfolgreichen Ausbildungsabschluss zu unterstützen.

Bis zum 31.01.2020 können die für Gelsenkirchen vorgesehen 36 zusätzlichen Ausbildungsplätze besetzt werden. Bislang sind schon 16 Ausbildungsverträge geschlossen worden. Wer noch Interesse hat, sowohl auf Seiten von jungen Frauen und Männer als auch auf Seiten von Betrieben, darf sich gerne bei der Agentur für Arbeit oder bei Frau Thaler von der Gafög melden (thaler@gafoeg.de; 0209-709-1147).

 

Pressekontakt:
WiN Emscher-Lippe GmbH
Petra Giesler
Petra.Giesler@emscher-lippe.de
Tel.: 02366 1098-17

 

 

Veranstaltungshinweis: ChemSite e.V. Workshop „Maschinelles Lernen” am 02.09.2019 im Feierabendhaus in Marl

https://www.emscher-lippe.de/veranstaltung/chemsite-e-v-workshop-maschinelles-lernen-am-02-09-2019-im-feierabendhaus-in-marl/

Broschüre zum Dialogprozess „NRW 4.0“

NRW kann Digitalisierung! Das zeigte der Dialogprozess NRW 4.0, den das Landesarbeitsministerium im Jahr 2016 ins Leben gerufen hat. Er schuf einen Rahmen für die Debatte über die Zukunft der Arbeitsgesellschaft in NRW im digitalen Wandel. Eine Abschlusspublikation zieht Bilanz. Ausgerichtet am Open.NRW-Ansatz sollte der Dialogprozess Transparenz schaffen, Beteiligung ermöglichen und Zusammenarbeit fördern. Mit Klein- und Mittelständlern, Gewerkschaften, Kammern und Verbänden, Auszubildenden, Wissenschaft sowie allgemeiner Öffentlichkeit wurde die Frage beantwortet, wie die Menschen in NRW künftig arbeiten wollen. Der Prozess zeigte Chancen für die verschiedenen Akteure auf und lieferte erste Ansätze und Ideen für den konkreten Umgang mit der Digitalisierung. Unter dem Motto „Voneinander lernen“ wurde Best Practice anschließend über unterschiedliche Veranstaltungen in die Breite getragen.

Die Regionalagentur Emscher-Lippe führte im Rahmen des Dialogprozesses „NRW 4.0“ bereits Ende 2016 ein regionales Ideenlabor durch und organisierte im Herbst 2018 die gut besuchte Fachveranstaltung „Qualifizierung neu denken! – Strategien für Unternehmen und Beschäftigte“.

Download der Broschüre (pdf, 7 MB)

WiN Emscher-Lippe GmbH tritt NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge bei

Herten 1. August 2019 – Selten hatte in der jüngeren deutschen Geschichte ein Wort so großes emotionales Potential wie aktuell „Flüchtlinge“. Da helfen auch Ausweichformulierungen wie „Migranten“, „Geflüchtete“ oder ähnliche nicht. Im Fokus der Öffentlichkeit scheinen dabei hauptsächlich Negativbeispiele misslungener Integration zu stehen. Umso wichtiger ist es, immer wieder auch auf die tausenden positiven Beispiele hinzuweisen. Genau das tut das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge – und die WiN Emscher-Lippe GmbH freut sich bekannt zu geben, dass sie seit Juli 2019 ebenfalls Mitglied ist.

Das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge ist eine Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Bis Ende Juli 2019 sind bereits mehr als 2100 Unternehmen Mitglied geworden und profitieren von den Leistungen des Projekts. Dazu zählen unter anderem Beratungsleistungen für Firmen, die Flüchtlinge als Arbeitskräfte einstellen wollen, Veranstaltungen und Informationspakete oder der ganz direkte Erfahrungsaustausch mit anderen Netzwerkmitgliedern.

Über sich selbst schreibt das NETZWERK Unternehmen integrieren Flüchtlinge auf seiner Website: „Tausende von Menschen kamen in unser Land. Ein großer Teil von ihnen will sich dauerhaft integrieren. Ausbildung und Arbeit sind dabei ein wesentlicher Schlüssel. Viele Unternehmen engagieren sich bereits, denn an Offenheit und Bereitschaft mangelt es nicht. Es mangelt aber teilweise an Wissen und Erfahrungen, wie man Integration ganz praktisch und erfolgreich anpackt.

Hier setzt unser NETZWERK an. Wir suchen gemeinsam nach Antworten auf Fragen wie diese: Wie kann man geflüchtete Menschen kennenlernen und ihre Qualifikationen einschätzen? Was muss man bei ihrer Aus- und Weiterbildung beachten? Welche Begleitung brauchen sie im Arbeitsalltag? Was braucht die Stammbelegschaft, um die neuen Kollegen gut aufzunehmen? Wir entwickeln das NETZWERK zu einer pragmatischen Plattform. Dabei verschweigen wir Probleme nicht, sondern packen die Integration von Geflüchteten aktiv an.“

Die WiN Emscher-Lippe GmbH möchte in der Region in Zukunft als Mitglied und Multiplikator im Netzwerk die wertvollen und praxisnahen Informationen und Materialien nutzen und weitergeben. Der Beitritt zum Netzwerk und Zugriff auf die Ressourcen ist übrigens für alle interessierten Unternehmen kostenlos. Firmen haben so die Möglichkeit, gleichzeitig Menschen neue und langfristige Perspektiven zu geben und dem Fachkräftemangel im eigenen Betrieb zu begegnen. „Bei diesem Modell, das so aktiv begleitet wird, gibt es nur Gewinner“, sagt Joachim Beyer von der WiN Emscher-Lippe GmbH. „Das ist der Grund, warum wir dem Netzwerk gerne beigetreten sind und daran mitwirken wollen, die Leistungen und Möglichkeiten vor allem den Betrieben der Emscher-Lippe Region in Zukunft nahezubringen.“

 

Weitere Informationen unter:

www.emscher-lippe.de

www.unternehmen-integrieren-fluechtlinge.de

 

Pressekontakt:
WiN Emscher-Lippe GmbH
Petra Giesler
Petra.Giesler@emscher-lippe.de
Tel.: 02366 1098-17