28.07.21 Virtuelle Summer School Business and Sustainability vom 23.08 bis 03.09.21

19.07.21 Europäische Kommission stellt “Fit for 55”-Plan zur Verringerung von Treibhausgasen vor

22.06.21 Circular Economy in der Praxis erleben – 1. Unternehmensnetzwerktreffen des Prosperkollegs am 08.07.

Prosperkolleg mit neuem Webauftritt

Einfach mit dem Projekt in Kontakt treten

Das Prosperkolleg hat seine Website überarbeitet und freut sich über Ihren Besuch. Hier erfahren Sie mehr über das Forschungsprojekt Prosperkolleg und die Personen, welche dahinter stehen. Außerdem finden Sie Antworten auf diese Fragen: Was ist Zirkuläre Wertschöpfung überhaupt? Wie können Sie als Unternehmen mit dem Prosperkolleg zusammenarbeiten – und wozu? Wie können Sie sich fit für Zirkuläre Wertschöpfung machen?

Das vom MWIDE.NRW geförderte Projekt hat die Aufgabe, die Transformation hin zur Zirkulären Wertschöpfung in der Emscher-Lippe-Region und darüber hinaus in NRW zu erforschen und anzustoßen. Gemeinsam mit Unternehmen und Wissenschaft entwickeln es praxisgerechte und skalierbare Lösungen für Produkte, Verfahren, und Geschäftsmodelle, um Stoffe im Kreis zu führen.  

Zur Erreichung dieser Ziele hat sich ein Verbund aus fünf regionalen Partnern zusammengeschlossen: So werden Synergieeffekte zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand für eine nachhaltige regionale Wertschöpfung geschaffen.

Neben der Website haben Sie auch die Möglichkeit, sich für den Newsletter des Prosperkolleg anzumelden.


Prosperkolleg zieht in das Gründerzentrum Prosper III ein

Symbolische Schlüsselübergabe auf Prosper III durch OB Bernd Tischler

Eine symbolische Schlüsselübergabe zwischen der Gründerzentrumgesellschaft Prosper III mbH und der Hochschule Ruhr West (HRW) fand heute (1. Juli) vor Ort statt. Oberbürgermeister Bernd Tischler, der gleichzeitig im Beirat der WiN ist, überreichte den symbolischen Schlüssel an Hochschulpräsidentin Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude.

Die Hochschule mietet im Gründerzentrum Prosper III auf der Kardinal-Hengsbach-Straße Werkstatthallen sowie Büros und Schulungsräume für mindestens zehn Jahre mit insgesamt 1.500 Quadratmetern an. Als gemeinsames Unternehmen der RAG Montan Immobilien GmbH und der Stadt Bottrop freut sich das Gründerzentrum Prosper III über den Einzug der HRW. Dass die gesamte Region von dem Zentrum profitieren wird, ist sich Oberbürgermeister Bernd Tischler sicher: „Die HRW kann ihren Standort erweitern und die Stadt Bottrop als Wissenschafts- und Hochschulstandort gewinnt weiter an Bedeutung. Zudem werden hier neue Jobs geschaffen, was mich sehr freut.“

Oberbürgermeister Bernd Tischler überreicht als Aufsichtsratsvorsitzender der Gründerzentrumsgesellschaft den symbolischen Schlüssel an Hochschulpräsidentin Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude.
© Stadt Bottrop Oberbürgermeister Bernd Tischler überreicht als Aufsichtsratsvorsitzender der Gründerzentrumsgesellschaft den symbolischen Schlüssel an Hochschulpräsidentin Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude.

“Emscher-Lippe hoch vier” und “FabLab” ziehen ein

In den Räumlichkeiten auf dem ehemaligen Zechengelände sollen in Zukunft Forschungs- und Transferaktivitäten stattfinden. „Wir nutzen die Chance, den Bottroper HRW-Campus und dessen Wirkungskreis in der Region zu erweitern. Hier auf Prosper III können wir weiterwachsen, kreativ werden, innovative und zukunftsträchtige Ideen entwickeln und umsetzen“, ist Prof. Dr.-Ing. Susanne Staude überzeugt.

Im Gründerzentrum Prosper III werden unter anderem das Projekt “Emscher-Lippe hoch vier” sowie das “FabLab” der Hochschule verortet, eine hochtechnisierte und digitale Werkstatt zur Entwicklung von Prototypen. Ziel ist es, dass man mit einer Idee ins “FabLab” hineingeht und mit einem Produkt herauskommt. Zugleich wird das Forschungsprojekt „Prosperkolleg – Zirkuläre Wertschöpfung“ Büroräumlichkeiten für seine Projektmitarbeiter sowie eine Werkstatthalle für das “Circular Digital Economy Lab” beziehen. In diesem Entwicklungs- und Demonstrationslabor werden technisch-wirtschaftliche Lösungsansätze zur zirkulären Wertschöpfung für die mittelständische Wirtschaft erforscht. Zirkuläre Wertschöpfung meint dabei die weitgehende Kreislaufführung von Materialien, damit deren Wert erhalten bleibt.

Zum Gelände Prosper III

Früher wurde auf dem Zechengelände über 100 Jahre lang Kohle gefördert, bevor die Zeche Prosper III 1986 geschlossen wurde. Anfang der 1990er-Jahre wurde das Gebiet als IBA-Standort neu genutzt. Neben der Erweiterung der HRW stehen die Räumlichkeiten des Gründerzentrums heute auch für Dienstleistungsunternehmen und Handwerksbetriebe offen.


Pressemitteilung, Stadt Bottrop

Webinarreihe des Prosperkollegs

Die aktuelle Situation, hervorgerufen durch die Coronapandemie, stellt Unternehmen, Start-Ups, aber auch Projekte und Institutionen vor substantielle Herausforderungen. Als Prosperkolleg möchten wir den Unternehmen der Region dennoch die Möglichkeit geben, den Gedanken der Zirkulären Wertschöpfung kennenzulernen und zu intensivieren.

Dafür haben wir für die kommenden Wochen eine virtuelle Webinarreihe aufgesetzt.

Wir geben Impulse zu aktuellen Fragen und setzen sie in Bezug zu den großen Fragen der Transformation hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft. Wir möchten Methodiken vermitteln, die Sie gerade jetzt im Unternehmen anwenden können. Und wir möchten auch den Vernetzungsgedanken weiterleben, denn wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam auch Antworten auf die aktuellen Herausforderungen finden.

Unterstützt werden wir dabei von bundesweit agierenden und arbeitenden Expert*innen und Coaches.

Hier finden Sie eine Beschreibung der einzelnen Webinare >>

Sie haben die Möglichkeit sich für ausgewählte oder alle Webinare anzumelden. Nutzen Sie dazu das unten angegebene Formular oder schreiben Sie uns eine Mail an prosperkolleg@emscher-lippe.de. Sie erhalten im Anschluss die Zugangsdaten zum Webinar. Für die Durchführung der Webinare nutzen wir Zoom, welches Sie über jeden Webbrowser, Desktopapp, Apps für iOS und Android sowie Telefon nutzen können. Eine gesonderte Registrierung ist nicht notwendig.

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Bitte beachten Sie, dass die Webinare zunächst auf 20 Teilnehmer begrenzt sind.

Das Projekt Prosperkolleg veranstaltete ersten Impulskreis

Am Dienstag, den 28. Januar, fand im Rahmen des Projekts „Prosperkolleg – Zirkuläre Wertschöpfung“ der erste Impulskreis im Projektraum Hansastraße in Bottrop statt. Während eines gemeinsamen Austausches mit eingeladenen Unternehmensvertreterinnen und -vertretern der Region, wurde diskutiert, wie sich Ressourcen effektiver nutzen lassen, um zirkuläres Wirtschaften voranzutreiben.

Koordiniert von der WiN Emscher-Lippe GmbH, stellvertretend durch Geschäftsführer Joachim Beyer, berät der Impulskreis das Projektteam und besteht aus Persönlichkeiten der regionalen Unternehmerszene. Projektleiterin Svenja Grauel der Hochschule Ruhr West läutete den Nachmittag mit einer Begrüßung und Projektvorstellung ein. Das dreijährige Forschungsprojekt Prosperkolleg möchte mit Unternehmen in der Region Produktentwicklungen und innovativen Geschäftsmodellen einer zirkulären Wertschöpfung den Weg ebnen. Gefördert durch das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen haben sich dafür die Hochschule Ruhr West und die WiN Emscher-Lippe GmbH mit der Stadt Bottrop, der Effizienz-Agentur NRW und dem Verein Prosperkolleg e. V. zusammengeschlossen. Gemeinsam sollen Produkte, Verfahrensweisen und neue Geschäftsmodelle entwickelt werden, sodass beispielsweise durch geschicktes Produktdesign Abfälle vermieden und Innovationen erzeugt werden. Die Endprodukte sollen nach Gebrauch Ausgangspunkt einer neuen Wertschöpfung sein und helfen dabei, den Ressourcenverbrauch zu senken und zusätzliche nachhaltige Wachstumseffekte auszulösen. „Wir sehen großes Potenzial darin, durch Ressourcenschonung Wertschöpfungsketten zukunftsfähiger zu gestalten“, erklärt Svenja Grauel.

Austausch auf Augenhöhe

Nach einer kurzen Pause mit Getränken und leckeren Häppchen leitete das Projektteam die Diskussionsphase ein. Gemeinsam mit den Unternehmerinnen und Unternehmern wurde diskutiert, wie der aktuelle Stand im Bereich Nachhaltigkeit und zirkuläre Wertschöpfung in den einzelnen Betrieben ist und welche Herausforderungen es zu bewältigen gibt. Dabei wurden vor allem der Bereich Kommunikation und Vernetzung, betriebliche Prozesse und der Bedarf an speziellen Qualifizierungsangeboten fokussiert. Das Projektteam des Prosperkollegs nimmt aus dieser Veranstaltung spannende Impulse für zukünftige Realisierungen mit. „Wir arbeiten sehr agil und das Projekt entwickelt sich stetig weiter. Um individuell auf Problemstellungen eingehen zu können, benötigen wir spannende Denkanstoße direkt aus der unternehmerischen Praxis“, sagt Projektleiterin Svenja Grauel.

Aufgrund des großen Interesse bietet das PROSPERKOLLEG im Jahr 2020 eine Workshop- und Exkursionsreihe an. Eine Liste der zukünftigen Angebote finden Interessierte in Kürze auf:

https://www.emscher-lippe.de/veranstaltungen/

Pressekontakt:
WiN Emscher-Lippe GmbH
Andreas Bracht
andreas.bracht@emscher-lippe.de
Tel.: 02366 1098-34

Die Veranstaltung ist Teil des Förderprojektes PROSPERKOLLEG.

Vorträge bei digitalem Kaminfeuer sorgen für volles Haus

Changemanagement, Fördermöglichkeiten und Industrie 4.0 locken über 50 Teilnehmer nach Bottrop

Herten, 31. Januar 2020 – Damit hatten nicht einmal die Veranstalter gerechnet: Wegen des großen Interesses konnten nicht alle Anmeldungen für den Digitalen Kaminabend in Bottrop angenommen werden. Bei 55 Teilnehmenden war schließlich Schluss. Diesen Digitalisierungs-Interessierten bot sich dann aber ein erstklassiges Programm:

Vor drei großen Bildschirmen, auf denen ein digitales Kaminfeuer flackerte gab es informative und interaktive Vorträge mit hoher Praxisrelevanz zu hören. Die Seepex AG erläuterte beispielsweise detailliert, wie das Changemanagement im eigenen Unternehmen (erfolgreich) angegangen wird. Am nächsten „Digitalkamin“ gab Phil Hermanski vom Digitalzentrum NRW Antworten auf Fragen wie: Wie ermittele ich meine Bedarfe, entwickele Einführungsstrategien und setze den Technologietransfer um? Passend dazu stellte das Fördermittelteam der Zenith GmbH Möglichkeiten der Förderung für Innovations-, Forschungs- und Entwicklungsprojekte in KMU vor. Die Teilnehmenden waren sich einig: Es war ein rundum gelungener und Informativer Abend im Amt für Wirtschaftsförderung und Standortmanagement der Stadt Bottrop.

Und für alle, die diesmal nicht dabei sein konnten gibt es einen Trost: Das Team von SMART NETWORKS hat für die kommenden Monate eine ganze Reihe weiterer Veranstaltungen geplant, die unterschiedlichste Digitalisierungsthemen beleuchten und erläutern. Details dazu gibt es hier:

https://www.emscher-lippe.de/projekte/smartnetworks/

Eco-Design für eine nachhaltige und innovationsstarke Wirtschaft

 

 

Mit dem Eco-Design zu ressourceneffizienten Produkten und wettbewerbsfähigen Wirtschaftsmodellen – das mag wirklich toll klingen, aber was verbirgt sich dahinter? Genau das erarbeiteten sich die TeilnehmerInnen des Eco-Design Workshops am 14. Januar. Dieser fand im Rahmen des Projektes Prosperkolleg in den Räumlichkeiten der WiN Emscher-Lippe in Herten statt.

Nach einer Begrüßung und Projektvorstellung des Prosperkollegs durch Projektleiterin Svenja Grauel und Prof. Saulo Seabra der Hochschule Ruhr West führte Stefan Alscher von der Effizienz-Agentur NRW die Beteiligten in die Thematik ein und bot spannende Impulse durch Praxisbeispiele. Darüber, dass die Umstellung zu einer zirkulären Wirtschaft schon bei der Gestaltung anfängt, waren sich die rund 20 BesucherInnen einig. Doch was genau versteht man unter Eco-Design? Es beschreibt einen Gestaltungsansatz, der die Umweltbelastungen von Produkten und Dienstleistungen über den gesamten Lebenszyklus hinweg minimiert. Eco-Design ist also viel mehr als ökologisch abbaubare Verpackungen, clevere Upcycling-Ideen oder Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen. Eco-Design betrachtet alle Phasen des Lebenszyklus: von der Rohstoffgewinnung über die Nutzungsphase bis hin zur Wiederverwendung und schaut, an welcher Stelle Umweltbelastungen und Ressourcen geschickt eingespart werden können. „Dabei werden drei Dimensionen fokussiert: die Produktgestaltung, die Prozessinnovation und innovative nachhaltige Geschäftsmodelle“, erklärt Stefan Alscher den TeilnehmerInnen, die sich in der charmanten Steigervilla der WiN zusammengefunden haben.

Einblicke in die Praxis

Um die komplexe Thematik etwas anschaulicher zu gestalten, präsentierte er den Workshop-BesucherInnen beispielhaft das Unternehmen Wijld, das Kleidung aus Holzfasern herstellt. Die T-Shirts fühlen sich einerseits sehr geschmeidig an und werden andererseits sehr umweltfreundlich produziert. Als weiteres Praxisbeispiel nannte Alscher den Malermeister Peter Fuchs. Bei der Reinigung von Fassaden fällt stark verunreinigtes Wasser an, das nicht in den Boden gelangen darf und aufwendig als Sonderabfall entsorgt werden muss. „Fuchs entwickelte eine mobile Filteranlage zum Reinigen des verschmutzen Wassers, das auf diese Weise fast die Qualität von Trinkwasser aufweist“, so Alscher. Dies gab den Zuhörenden einen ersten allgemeinen Ausblick auf mögliche Maßnahmen hin zu einer Transformation Richtung zirkuläre Wertschöpfung.

Design Sprints geben aufregende Denkanstöße

Nach einer kurzen Pause mit nachhaltig gehandeltem Kaffee und leckeren Häppchen leitete Christian Rudolph, Partner und Mitgründer der co:dify Group, durch eine Vielzahl von Fallbeispielen in die interaktive Arbeitsphase des Nachmittages ein. In sogenannten Design Sprints lernten alle TeilnehmerInnen zirkulär zu denken: Weg vom linearen „Nutzen und Neukaufen“ hin zum „Denken in Kreisläufen“. In vier Gruppen eingeteilt, fokussierten sich die Beteiligten auf jeweils unterschiedliche Produkte, beispielsweise auf Legosteine oder Koffer. In der Gruppenphase sollte anhand dieser Objekte der gesamte Lebenszyklus betrachtet werden. Die Challenge dabei: zirkuläre Optimierungen erarbeiten. Die Möglichkeiten, die dabei entstanden, waren wirklich vielfältig. So wurde beispielsweise ein fiktives Lego-Abonnement-Modell entwickelt, angelehnt an den Bibliotheksgedanken, oder ein modularer Koffer, geteilt in Soft- und Hardshell, wobei das standardisierte Hardshell immer von der Fluggesellschaft zur Verfügung gestellt wird.

Schnell wurde allen Beteiligten klar: Schon kleine Änderungen und der Mut zum Neudenken können Produkte nachhaltiger gestalten. So entstehen zudem spannende neue Geschäftsmodelle, die wirtschaftlich sehr profitabel sein können. „Wir freuen uns riesig darüber, dass alle Teilnehmenden heute neue interessante Impulse und Denkanstöße mit nach Hause nehmen und in ihre jeweiligen Unternehmen weitertragen“, sagt Projektleiterin Svenja Grauel Revue passierend nach der Veranstaltung.

 

 

Pressekontakt:
WiN Emscher-Lippe GmbH
Andreas Bracht
Andreas.Bracht@emscher-lippe.de
Tel.: 02366 1098-25-34

 

Das Projekt PROSPERKOLLEG wird gefördert durch das:

 

 

Weitere Informationen und Bilder finden Sie unter der Internetpräsenz www.prosperkolleg.de.