2. Auszeichnung Hand.Werk.Frau. Zukunft mit Fachfrauen

GELSENKIRCHEN. Staatssekretär Dr. Jan Heinisch vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) des Landes NRW ehrte am 21.03.2018 die folgenden sechs Betriebe aus Gelsenkirchen: Café Conditorei Albring-Rüdel, Café Pabst, Konditorei Sternemann GmbH, Johannes Droste GmbH, Ladenbau Adolf Rademacher GmbH und Rolf Lutz GmbH. Sie beschäftigen und bilden Frauen in bisher immer noch von Männern dominierten Handwerksberufen aus und bieten gute Arbeitsbedingungen für weibliche Fachkräfte.

Die frauenfreundlichen Betriebe erfüllen verschiedene Kriterien in den Bereichen Personalgewinnung, -bindung und -entwicklung, Arbeitszeit und Arbeitsorganisation, Unternehmenskultur sowie Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben.

Die Auszeichnung Hand.Werk.Frau Zukunft mit Fachfrauen wird vom Arbeitskreis Hand.Werk.Frau verliehen, der Anfang letzten Jahres vom Kompetenzzentrum Frau & Beruf Emscher-Lippe zusammen mit der Agentur für Arbeit Recklinghausen, den Kreishandwerkerschaften Emscher-Lippe-West, Herne und Castrop-Rauxel sowie Recklinghausen, der Handwerkskammer Münster, der Regionalagentur Emscher-Lippe-Region, Tischler NRW und der Vestische Innung des Kfz-Gewerbes gegründet wurde.

Das Ziel des Arbeitskreises ist eine Attraktivierung der Außendarstellung des Handwerks durch die Auszeichnung Hand.Werk.Frau Zukunft mit Fachfrauen, um mehr Frauen für das Handwerk zu gewinnen. In Emscher-Lippe ist der Nachholbedarf bei der wirtschaftlichen Erneuerung und Entwicklung bekanntlich erheblich. Zudem erleben die Betriebe bereits einen Rückgang von Bewerbungen aufgrund der demografischen Veränderungen. Allerdings hat sich im Handwerk bislang der Anteil von Frauen nicht wesentlich verbessert, was angesichts des Strukturwandels gerade in einer altindustriellen Region des Ruhrgebietes dringend notwendig ist, da seine wirtschaftliche Bedeutung deutlich steigt.

Für die Auszeichnung können sich weitere frauenfreundliche Betriebe laufend beim Kompetenzzentrum Frau & Beruf bewerben oder sie können vorgeschlagen werden.
Kontakt: Beate Molsich, 02305 9215027, competentia.molsich@zfbt.de

 

Neuer Programmaufruf: Werkstattjahr 2018/19 und 2019/20

DÜSSELDORF. Das Land Nordrhein-Westfalen hat mit der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ (KAoA) ein einheitliches Übergangssystem von der Schule in Ausbildung und Studium implementiert. Die verschiedenen Angebote im Übergang von der allgemeinbildenden Schule in Ausbildung sollen der Realisierung einer verbindlichen Ausbildungsperspektive und zugleich der Sicherstellung des Fachkräftenachwuchses dienen. Das Werkstattjahr reiht sich als niedrigschwelliges Berufsvorbereitungsprogramm in die Übergangsangebote ein und ist ein Angebot für noch nicht ausbildungsreife Jugendliche, welches berufliche Qualifizierung mit praktischer, produktiver Arbeit und betrieblichen Praxisphasen verbindet. hier bitte ein weiterlesen einfügen

Als passgenaues Angebot für die beschriebene Zielgruppe löst das Werkstattjahr das Förderinstrument Produktionsschule.NRW ab.

Förder- und Durchführungszeitraum des Programms ist: 01.09.2018 bis 31.08.2020. Das Schuljahr 2019/20 steht unter einem Haushaltsvorbehalt.

 

Weitere Informationen:
Programmaufruf zum Interessenbekundungsverfahren (PDF)

 

Equal Pay Day 2018

„Es heißt eigentlich, über Geld spricht man nicht. Wenn es aber um die Lohnunterschiede von Frauen und Männern geht, sollten wir es dringend tun“, betonte Anke Kunz-Rohlf, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises, bei der Eröffnung in der Aula des Herwig-Blankertz-Berufskollegs. In Deutschland liegt der Entgeltunterschied nach Angaben des Statistischen Bundesamts aktuell bei 21 Prozent. „Das ist nicht nur im Vergleich mit anderen EU-Ländern ein Armutszeugnis für Deutschland“, sagte Kunz-Rohlf.
Die Veranstaltung ist ein Projekt der Frauenarbeitsgemeinschaft Emscher-Lippe (FAGEL), in dem auch die Regionalagentur Emscher-Lippe mitarbeitet. In diesem Jahr wurde der Aktionstag von der Gleichstellungsstelle des Kreises Recklinghausen organsiert.

Die vollständige Pressemitteilung des Kreises Recklinghausen kann hier abgerufen werden.

Führungswechsel bei der IHK Nord Westfalen

Peter Schnepper übergibt Leitung des IHK-Standorts Emscher-Lippe an Dr. Jochen Grütters

EMSCHER-LIPPE-REGION. Führungswechsel bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen: Zwölf Jahre hat Peter Schnepper in Gelsenkirchen den IHK-Standort Emscher-Lippe geleitet. Gestern Abend (20. März) übergab er seine Aufgaben an seinen Nachfolger, Dr. Jochen Grütters. Schnepper (61), der seit 2006 auch stellvertretender Hauptgeschäftsführer ist, geht offiziell am 1. April zurück zum Sitz der IHK Nord Westfalen nach Münster. Er leitet von dort aus künftig bezirksweit die Bereiche Handel, Dienstleistung und Stadtentwicklung sowie International.

IHK-Präsident Dr. Benedikt Hüffer lobte vor über 100 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung Schneppers Fachkompetenz und Engagement sowie seine starke Präsenz. Egal, ob es um Projekte wie Umbau21, Industrieansiedlungen, Handelsfragen oder Entscheidungen zur Stadtentwicklung: „Er war das Gesicht der IHK in der Region.“ Hüffer nutzte die Anwesenheit zahlreicher Bürgermeister und Abgeordneter, um klarzustellen: „Das Engagement der IHK für das nördliche Ruhrgebiet bleibt unverändert groß, mit ihrem Standort in Gelsenkirchen wird sie weiterhin eine aktive Rolle auf allen Ebenen ihres Aufgabenspektrums spielen.“

Jochen Grütters (53) wird mit der Übernahme der Leitung des IHK-Standorts in Gelsenkirchen ebenfalls stellvertretender IHK-Hauptgeschäftsführer. Grütters ist seit 1998 Geschäftsbereichsleiter bei der IHK Nord Westfalen in Münster. Aktuell leitet er standortübergreifend die Bereiche Recht, Personal, Finanzen, Zentrale Dienste und IT. Auf Landes- und Bundesebene ist er in verschiedenen Gremien der IHK-Organisation tätig. Mehr als zehn Jahre war er Federführer für den Bereich Recht der nordrhein-westfälischen IHKs. Die Abteilung Recht und Personal der IHK Nord Westfalen wird er künftig von Gelsenkirchen aus verantworten. IHK-Präsident Hüffer zeigte sich zuversichtlich, dass Grütters sich als Gelsenkirchener schnell in die Strukturen und Themen der Emscher-Lippe-Region einfinden wird.

Quelle: Pressemitteilung IHK Nord Westfalen vom 21. März 2018

 

Umfrage Biotechnologie – Machen Sie mit!

Die WiN Emscher-Lippe GmbH hat eine kurze Umfrage zum Thema Biotechnologie gestartet und bittet Sie um Ihre Teilnahme.

Hier geht’s direkt zur Umfrage

 

Alle Antworten werden anonymisiert von einem zuverlässigen Dienstleister ausgewertet.

Die Umfrage soll für die Region

  • Potentiale aufzeigen
  • Hemmnisse analysieren
  • Wertschöpfungslücken erkennen
  • Wertschöpfungskreisläufe aufzeigen und ggf. schließen.

Je nach Umfrageergebnis plant die WiN Emscher-Lippe GmbH im Anschluß zusammen mit sachkundigen Dritten Themenworkshops, Beratungsangebote, Hilfestellung bei der Implementierung oder Umsetzung biotechnologischer Maßnahmen in den Unternehmen und allgemeine Informationen zum Thema (Fördermöglichkeiten, Kooperationsmöglichkeiten, …).

Bei ausreichender Beteiligung an unserer Befragung stellen wir Ihnen die Ergebnisse gerne zur Verfügung. Auf Wunsch senden wir sie Ihnen auch gerne elektronisch zu. Unser Biotech-Projektteam erreichen Sie für Rückfragen unter biotech@emscher-lippe.de.

Initiiert wurde die Umfrage im Rahmen des UMBAU21 Prozesses. UMBAU21 steht für die strategische Neuaufstellung der gesamten Emscher-Lippe-Region. Die WiN Emscher-Lippe GmbH ist als regionale Strukturentwicklungsgesellschaft und Netzwerk der Manager dieses UMBAU21-Prozesses.

„Bioökonomie“ befasst sich mit der Nutzung der belebten Natur in wirtschaftlichen Prozessen. Dazu gehören die Agrarwirtschaft, technologisch orientierte Anwendungen, biologische Abfallverwertung, Biogasanlagen etc. Insgesamt wird unter Bioökonomie ein modernes Wirtschaften verstanden, das auf Nutzung biologischer Ressourcen wie Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen basiert. Zur Förderung der Bioökonomie hat die Bundesregierung den Bioökonomierat gegründet, der die Bundesregierung hierzu berät. Um eine wissensbasierte, international wettbewerbsfähige Bioökonomie zu entwickeln, benennt die „Nationale Forschungsstrategie Bioökonomie 2030“ als wesentliche Handlungsfelder:

  • die weltweite Ernährung sichern und gesunde und sichere Lebensmittel produzieren
  • Agrarproduktion nachhaltig gestalten
  • nachwachsende Rohstoffe industriell nutzen

Die „Biologisierug der Industrie“ bezieht sich auf industrielle Prozesse. Dabei spielen Mikroorganismen eine wichtige Rolle. Durch biotechnologische Verfahren kann zukünftig noch umwelt- und ressourcenschonender produziert werden. „Gerade im digitalen Zeitalter wird die Biologisierung als Wegbereiter einer Innovationswelle in der Industrie gesehen,“ so der Bioökonomierat.

Herzlichen Dank schon jetzt für Ihre Mithilfe!

WiN Emscher-Lippe verabschiedet Geschäftsführer Peter Karst

Präsidium und Belegschaft blicken auf drei sehr erfolgreiche Jahre zurück

HERTEN. Das Aufsichtsratspräsidium der WiN Emscher-Lippe GmbH hat am 16. Februar 2018 seinen Geschäftsführer Peter Karst verabschiedet. Der 47-Jährige wechselt als neuer Hauptgeschäftsführer zur Handwerkskammer Hannover. Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates, Peter Schnepper, dankte Peter Karst im Namen des WiN-Präsidiums für drei sehr erfolgreiche Jahre.

Unter seiner Leitung wurde der UMBAU21-Prozess in der Emscher-Lippe-Region entscheidend vorangetrieben. Mit neuen Projekten zu den Themen Digitalisierung, Breitband, Zirkuläre Wirtschaft oder Gründung setzte Peter Karst wichtige Akzente. Dabei war ihm immer wichtig, Organisationen, Unternehmen und Personen einzubeziehen, die die Wirtschaft und das öffentliche Leben der Region aktiv mitgestalten. Bis zur Bestellung eines neunen Geschäftsführers übernimmt am 1. März der bisherige Prokurist Bernd Groß kommissarisch die Geschäftsführung.