vlnr: Dr. Peter Jahns, Geschäftsführer EFA, Dr. Josef Hülsdünker, DGB-Geschäftsführers der Region Emscher-Lippe und WiN Aufsichtsrat, Lars Baumgürtel, geschäftsführender Gesellschafter Voigt & Schweitzer und WiN Beirat sowie Peter Karst, Geschäftsführer WiN. Foto: WiN

Zirkuläre Wertschöpfung – gemeinsam klappt´s!

Gemeinsame Veranstaltung der WiN Emscher-Lippe GmbH (WiN) mit der Effiezienzagentur NRW (EFA) auf Haus Lüttinghof in Gelsenkirchen am 29.11.2017

GELSENKIRCHEN. Das Konzept „Zirkuläre Wertschöpfung“ denkt im perfekten technologischen Kreislauf:  Aus Abfall wird Rohstoff, aus Bauschutt wird Baumaterial.  Die Umsetzung ermöglicht Umdenkungsprozesse im Produktdesign und im Produktionsprozess: Produkte werden vom Lebensende her betrachtet, Wertschöpfungsketten werden neu gedacht und zu einer Wertschöpfungsmatrix verknüpft.

„Als Effektivitäts- und Innovationsmotor hat die zirkuläre Wertschöpfung besonders regional ein enormes ökonomisches Potenzial,“ erklärt Peter Karst, Geschäftsführer der WiN Emscher-Lippe GmbH. „Deshalb gilt es, für das Thema zu begeistern und zwar durch alle Unternehmenshierarchien hindurch.“ Dieser Ansicht waren die Teilnehmer Reinhold Rünker, Wirtschaftsministerium NRW, Lars Baumgürtel, geschäftsführender Gesellschafter Voigt & Schweitzer und Beiratsmitglied der WiN sowie Dr. Peter Jahns, Geschäftsführer der EFA in einer Diskussionsrunde zu Beginn.

Dass dies nur in einem vertrauensvollen und miteinander kommunizierenden Umfeld gelingen kann, erklärte Achim Vanselow vom DGB in seinem Vortrag.

Daher waren die Themengebiete „Kommunikation“ und „Begeisterung“ Kernelemente der Veranstaltung ein; die Unternehmensberaterin Anna Kreutzkamp – Spezialistin in Sachen Kommunikation und CSR – gab dem Thema in Ihrem Vortrag bereiten Raum.

Die Effizienzagentur ergänzte mit Praxistips zur Umsetzung einer innerbetrieblichen Kommunikation den Vormittag, bevor dann in Einzelgesprächen Erfahrungen ausgetauscht und neue Kontakte geknüpft wurden.

„Die Umsetzung der zirkulären Wertschöpfung in Unternehmensprozessen ist als „top-down“ Prozess undenkbar. Für eine nachhaltige Umsetzung muss dies von allen Betriebsangehörigen gelebt werden,“ so das Fazit des DGB-Geschäftsführers der Region Emscher-Lippe Dr. Josef Hülsdünker.