Die deutsch-niederländische Grenzregion entwickelt sich zunehmend zu einem praktischen Beispiel dafür, wie der Wandel hin zu einer Wasserstoffwirtschaft konkret umgesetzt wird.
Die H2EL Wasserstoffkoordination war im Mai 2026 auf dem World Hydrogen Summit & Exhibition in Rotterdam vertreten – als Teil der TECH.LAND-Initiative auf dem Gemeinschaftsstand im Deutschen Pavillon. Die Veranstaltung brachte mit rund 15.000 Fachleuten aus 77 Ländern zentrale Akteure der globalen Wasserstoffwirtschaft zusammen.
Fokus auf konkrete Umsetzung und Kooperation
Im Mittelpunkt standen nicht nur strategische Diskussionen, sondern vor allem praxisnahe Themen:
- Entwicklung von Wasserstoffderivaten
- Planung und Ausbau von Infrastruktur
- Sicherung von Lieferketten
- konkrete Ausgestaltung grenzüberschreitender Kooperationen
Dabei wurde deutlich: Die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und den Niederlanden bewegt sich zunehmend von der Konzeptphase hin zur Umsetzung konkreter Projekte und Partnerschaften.
Politische Aufmerksamkeit für die Region
Ein besonderes Signal für die Bedeutung der Region war der Besuch von Stefan Rouenhoff, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, am Stand der TECH.LAND-Initiative. Sein Besuch unterstrich die wachsende politische Relevanz der Aktivitäten in der Emscher-Lippe-Region und darüber hinaus.
Sichtbarkeit für NRW auf internationaler Bühne
Auf der Bühne des Deutschen Pavillons wurde die Perspektive Nordrhein-Westfalens ebenfalls sichtbar:
Im Panel „Hydrogen Made in NRW“ stellte Pia Aleithe für TECH.LAND konkrete Infrastrukturprojekte und Entwicklungen aus der Grenzregion vor. Die Einblicke vermittelten internationalen Investoren und Partnern ein klares Bild der Fortschritte und Potenziale der Region.
Netzwerke, Partnerschaften und Fachkräfte
Neben den offiziellen Programmpunkten lag ein besonderer Mehrwert der Messe in den zahlreichen Gesprächen im Hintergrund:
- Neue Kontakte zwischen deutschen und niederländischen Unternehmen wurden geknüpft
- Potenzielle Partner zeigten Interesse am TECH.LAND-Netzwerk
- Junge Fachkräfte und Absolventinnen und Absolventen informierten sich über Einstiegsmöglichkeiten in die Wasserstoffwirtschaft
Gerade dieser informelle Austausch bildet eine wichtige Grundlage für zukünftige Kooperationen und die Weiterentwicklung des Sektors.
Ausblick
Die Eindrücke vom World Hydrogen Summit wirken nach:
Die Region Emscher-Lippe zeigt gemeinsam mit ihren Partnern, wie aus geografischen Grenzen verbindende Elemente einer neuen Energiewirtschaft werden können.
Die H2EL Wasserstoffkoordination wird diesen Weg weiterhin aktiv begleiten und die Vernetzung von Akteuren aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft vorantreiben.
(c) Fotos: IHK Nord Westfalen





