Mit dem neuen Austauschformat „Voneinander lernen“, welches die G.I.B. NRW entwickelt und federführend koordiniert hat, starteten die Regionalagenturen NRW erfolgreich in den fachlichen Dialog zu Zukunftsthemen der Arbeitswelt. Gastgeberin der ersten Veranstaltung war die Emscher‑Lippe‑Region mit dem Schwerpunkt Wasserstoff als Schlüsseltechnologie für nachhaltigen Strukturwandel.
Tagungsort war das H2‑Anwenderzentrum auf dem Gelände der Zeche Ewald in Herten, ein eindrucksvolles Beispiel für gelungene Transformation ehemaliger Industriestandorte. Dr. Babette Nieder, Geschäftsführerin der WiN Emscher‑Lippe GmbH, stellte die Entwicklung des Standorts zu einem international anerkannten Wasserstoff‑Kompetenzzentrum vor. Besonders deutlich wurde: Der Strukturwandel hat nicht nur neue Perspektiven eröffnet, sondern auch mehr Arbeitsplätze geschaffen als ursprünglich geplant.
Einen politischen und fachlichen Überblick bot Nicklas Kappe, Bundestagsabgeordneter für Bottrop, Dorsten und Gladbeck und Chemieingenieur. Er machte deutlich, dass Wasserstoff weit über eine reine Technologie hinausgehe und zugleich industrie‑, arbeitsmarkt‑ und europapolitische Relevanz besitze.
Das Fazit der Veranstaltung fiel durchweg positiv aus: intensiver Wissenstransfer, wertvolle Impulse für andere Regionen und eine starke Präsentation der Emscher‑Lippe‑Region als Wasserstoffstandort.
Als WiN Emscher-Lippe konnten wir außerdem zeigen, wie wir aus der Vielfältigkeit unserer Projekte Mehrwerte für uns und andere generieren können!
Ihre Kontaktpersonen
Anna-Lena Karl
stv. Projektleiterin & Projektberaterin
Anna Kemperdiek
JTF-Projektberaterin & Projektberaterin

























