Volles Haus bei der Infobörse „Wege in den Beruf“ in Recklinghausen
Gemeinsam mit Competentia Emscher-Lippe und der Beratungsstelle Arbeit der Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen war die Regionalagentur Emscher-Lippe am 22. September 2026 mit einem Stand auf der Informationsbörse „Wege in den Beruf“ in Recklinghausen vertreten. In zahlreichen Gesprächen konnten interessierte Besucherinnen zu Themen rund um berufliche Orientierung, Qualifizierung, Weiterbildung und den Einstieg in den Arbeitsmarkt informiert und an passende Unterstützungsangebote weitervermittelt werden.
Die bereits zum elften Mal stattfindende Veranstaltung des Arbeitskreises Bildung und Migration der Ratskommission für Gleichstellungs- und Frauenfragen der Stadt Recklinghausen war durchgehend sehr gut besucht und bot Frauen mit Migrationsgeschichte eine wertvolle Möglichkeit, direkt mit Beratungsstellen, Bildungsträgern, Sprachförderungsangeboten und weiteren arbeitsmarktrelevanten Akteur*innen ins Gespräch zu kommen.
Die Vielfalt der Aussteller*innen aus den Bereichen Aus- und Weiterbildung, Sprachförderung, Beratung und Arbeitsmarktintegration machte deutlich, wie breit die Unterstützungslandschaft in Recklinghausen und der Emscher-Lippe-Region aufgestellt ist. Gleichzeitig zeigte die Veranstaltung eindrucksvoll, wie wichtig flexible und individuelle Einstiegsmöglichkeiten in Bildung, Qualifizierung und Beschäftigung sind. Die Wege in den Beruf verlaufen oft unterschiedlich und erfordern passgenaue Angebote, die sich an den jeweiligen Lebenssituationen und Bedarfen der Menschen orientieren.
Aus diesem Grund sind Programme wie beispielsweise TEP – Teilzeitberufsausbildung: Einstieg begleiten, Perspektiven öffnen, essenziell, um einen vereinbarkeitsfreundlichen Einstieg in den Arbeitsmarkt zu gewährleisten. Das Landesprogramm, welches in der Emscher-Lippe Region von den Trägern RE/init e.V und bz Bildungszentrum des Handels umgesetzt wird, unterstützt insbesondere Menschen mit Familienverantwortung dabei, eine Berufsausbildung in Teilzeit aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen.
Besonders sichtbar wurde an diesem Tag die Bedeutung einer guten Vernetzung der Arbeitsmarktakteur*innen. Der enge Austausch zwischen den Einrichtungen sowie das selbstverständliche Weitervermitteln von Ratsuchenden ermöglichen eine zielgerichtete Unterstützung und schaffen wichtige Brücken auf dem Weg in Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung.
Die große Resonanz auf die Infobörse „Wege in den Beruf“ hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig niedrigschwellige Informationsangebote, individuelle Beratung und starke Netzwerke sind, um Frauen mit Migrationsgeschichte auf ihrem Weg in Ausbildung und Arbeit zu unterstützen. Wir freuen uns, Teil dieses engagierten Netzwerks zu sein und gemeinsam mit unseren Partner*innen berufliche Perspektiven zu eröffnen.
Ihre Kontaktpersonen
Anna Kemperdiek
JTF-Projektberaterin & Projektberaterin










