Beratungsstellen Arbeit in der Transformation
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Beratungsstellen Arbeit in der Transformation
Die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft führt in diesen Gebieten zu erheblichen arbeitsmarktlichen Herausforderungen:
- veränderte Qualifikationsanforderungen
- zunehmende Konkurrenz am Arbeitsmarkt
- Risiko von Arbeitslosigkeit und prekären Arbeitsverhältnissen
Damit Menschen in dieser Situation rechtzeitig Unterstützung, Orientierung und Beratung erhalten, wurde die Beratungsstellen Arbeit in der Transformation konzipiert.
Was machen die neuen Beratungsstellen?
Sie unterstützen Menschen, die
- bereits von transformationsbedingter Arbeitslosigkeit betroffen sind
- oder aufgrund des Strukturwandels Gefahr laufen, ihre Beschäftigung zu verlieren.
Die Angebote umfassen:
- Beratung zu sozialrechtlichen, arbeitsmarktlichen und beruflichen Fragestellungen
- Orientierung zu Qualifizierungs‑ und Weiterbildungsmöglichkeiten
- Aufklärung über Arbeitnehmerrechte zur Vermeidung prekärer Beschäftigung
- Unterstützung beim Zugang zu weiteren Hilfesystemen (z. B. Jobcenter, Arbeitsagentur, Fachstellen)
- Präventive Arbeit gegen Arbeitsausbeutung
- Lokale Netzwerk‑ und Öffentlichkeitsarbeit zu den Themen Arbeitsqualität und faire Beschäftigung
Die Beratungsstellen bieten niedrigschwellige, kostenlose Unterstützung und ersetzen keine gesetzlich geregelten Aufgaben von Sozialleistungsträgern.
Warum sind diese Stellen im nördlichen Ruhrgebiet wichtig?
Gerade die Städte Bottrop, Gladbeck, Marl und Dorsten gehören zu den Kommunen, die am stärksten durch den Strukturwandel im Zuge des Kohleausstiegs betroffen sind. Die neuen Beratungsstellen helfen dabei,
- die Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt zu mildern,
- Beschäftigungschancen zu verbessern,
- Qualifizierung zu fördern,
- und Menschen in schwierigen beruflichen Übergangsphasen zu stärken.
Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einer fairen und zukunftsfähigen Arbeitswelt in der Region.
Förderhintergrund
Die Beratungsstellen Arbeit in der Transformation werden über den Just Transition Fund (JTF) finanziert und sind Teil der ESF‑Förderphase 2021–2027, die gezielt Regionen unterstützt, die besonders stark vom fossilen Strukturwandel betroffen sind. Der Förderzeitraum läuft vom 01.01.2026 bis zum 31.12.2028. Neben dem Nördlichen Ruhrgebiet werden die Beratungsstellen Arbeit in der Transformation auch im Rheinischen Revier (Städteregion Aachen; Stadt Mönchengladbach; Kreis Düren, Rhein-Erft Kreis, Rhein-Kreis Neuss, Kreis Heinsberg) gefördert.
Die Beratungsangebote im nördlichen Ruhrgebiet
Im nördlichen Ruhrgebiet werden 2 Beratungsstellen Arbeit in der Transformation gefördert.
| Beratungsstelle | Adresse | Ansprechpartner*in | Tel.-Nr. | |
|---|---|---|---|---|
| Caritasverband der Stadt Bottrop e.V. | Hochstr. 17 46236 Bottrop | Birgit Armbruster | 02041/13207 18 | birgit.armbruster@caritas-bottrop.de |
| rebeq GmbH | Ewaldstrasse 118 45699 Herten | Christoph Kothes | 02366/56615 15 | kothes@rebeq.de |
| Vest Tower Bergstrasse 8 45770 Marl | Maximiliane Lischewski
Melissa Achtelik | 02366/92499 12
02366/92499 280 | lischewski@rebeq.de
achtelik@rebeq.de |
Ihre Kontaktpersonen
Tristan Lücke
Projektleiter & JTF-Projektberater
Anna Kemperdiek
JTF-Projektberaterin & Projektberaterin
Ermöglicht durch die Förderungen



Beratungsstellen Arbeit
in
Beratungsstellen Arbeit (BSTA)
Unterstützungsangebot für Menschen bei Arbeitslosigkeit oder bei Arbeitsausbeutung
Beratung bei Arbeitsausbeutung
Beschäftigte, Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen finden in den Beratungsstellen Arbeit Rat zu unterschiedlichsten Fragestellungen. Diese Beratung kann u.a. sozialrechtliche, wirtschaftliche und arbeitsrechtliche Fragestellungen umfassen. Darüber hinaus wird zu prekärer Beschäftigung beraten. An allen Beratungsstandorten werden niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten angeboten.
Die Beratungsstellen Arbeit haben einen zweiten Schwerpunkt im Bereich der Arbeitsausbeutung. Als arbeitsausbeuterisch sind Beschäftigungsverhältnisse einzuordnen, bei denen vorgeschriebene – gerechte und angemessene – Arbeitsbedingungen umgangen werden, zum Beispiel durch die Umgehung des gesetzlichen Mindestlohns, Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz oder fehlende Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. In der Beratung wird besonderer Wert auf die Zusammenarbeit mit Sprachdiensten gelegt, um möglichst eine Verständigung in der Landessprache zu gewährleisten.
Einen wichtigen Teil der Beratungsarbeit bildet die Unterstützung der Ratsuchenden bei der Suche nach Rechtsanwälten. Die Beratung findet aufsuchend vor Ort, in Sprechstunden, telefonisch oder digital statt. Viele der Beratungsstellen Arbeit bringen bereits Erfahrungen mit der Zielgruppe der prekär beschäftigten Personen mit.
Das Beratungsangebot wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW gefördert. Die Beratungsstellen kooperieren mit drei bestehenden Projekten des Landes und Bundes in NRW bei der Beratung gegen Arbeitsausbeutung. Das Land NRW und die EU fördern weitere Angebote und Projekte, um faire Arbeitsbedingungen in NRW zu ermöglichen.

MAGS NRW: Beratungsstellen Arbeit
MAGS NRW: Faire Arbeitsbedingungen in NRW
MAGS NRW: Übersicht der Beratungsstellen in NRW
Die Beratungsangebote in der Emscher-Lippe-Region
In der Emscher-Lippe-Region werden 3 Beratungsstellen Arbeit gefördert.
| Beratungsstelle | Adresse | Ansprechpartner*in | Tel.-Nr. | |
|---|---|---|---|---|
| Diakonie im Kirchenkreis Recklinghausen | Kaiserwall 19 45657 Recklinghausen | Andrea Baegerau | 02361 / 93664 -53 | a.baegerau@diakonie-kreis-re.de |
| Ev. Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid | Pastoratstr. 4 45879 Gelsenkirchen | Christoph Marschall | 0209/38 94 89 73 | christoph.marschall@ekvw.de |
| Caritasverband Gelsenkirchen: Bahnhofsvorplatz 4 45879 Gelsenkirchen | Aysenur Sharif | 0209 957146 35 | aysenur.sharif@caritas-gelsenkirchen.de | |
| Caritasverband der Stadt Bottrop e.V. | Hochstr. 17 46236 Bottrop | Birigit Armbruster & Lisa Köhler | 02041/13207 18
02041/13207 13 | lisa.koehler@caritas-bottrop.de |
Ihre Kontaktpersonen
Anna-Lena Karl
stv. Projektleiterin & Projektberaterin
Ermöglicht durch die Förderungen



Kontakt
WiN Emscher-Lippe GmbH
Herner Str. 10
D-45699 Herten
Telefon +49 2366 1098-0
E-Mail: info@emscher-lippe.de
Information
Auf unserer Internetseite wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint.






