v.l.n.r.: Minister Garrelt Duin und Peter Karst. Foto: WiN Emscher-Lippe GmbH

Projekt „Umbau 21“ im nördlichen Ruhrgebiet nimmt weiter Fahrt auf

NRW-Wirtschaftsministerium und „Umbau 21“ vereinbaren nächste konkrete Schritte

HERTEN. Im Herbst 2015 wird das Projekt „Umbau 21“ der WiN Emscher Lippe Gesellschaft zur Strukturverbesserung  eine Kampagne für zirkuläre Wertschöpfung mit den Unternehmern in der Emscher-Lippe-Region starten. Bis Mitte 2018 werden insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dazu motiviert, ihre Produkte und Dienstleistungen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten.

„Ziel ist die Kehrtwende vom Re-Cycling zum Up-Cycling der Produkte“, erklärte WiN-Geschäftsführer Peter Karst. Up-Cycling bedeutet, dass aus alten Produkten zu hundert Prozent neue Produkte auf der gleichen Qualitätsstufe gewonnen werden. Das NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt die WiN Emscher-Lippe Gesellschaft und „Umbau 21“ bei diesem Ansatz. „Die Emscher-Lippe Region ist dafür sehr gut geeignet. Dort gibt es bereits eine Reihe von zertifizierten Unternehmen für Up-Cycling und Verbundstandorte, die als Vorbild dienen können“, erklärte Minister Duin nach einem Gespräch mit Peter Karst in Düsseldorf.

Karst blickt auch aus anderen Gründen positiv in die nahe Zukunft: „Weitere vier konkrete Projekte der Region befinden sich momentan in der Qualifizierungsphase des Aufrufs ‚Regio NRW‘. Im September 2015 steht hierzu die abschließende Entscheidung des Gutachtergremiums an.“ Die Wirtschaftsförderung Emscher-Lippe beschäftigt sich auch mit dem Breitbandausbau, der Digitalisierung und mit der Flächenentwicklung in der Region. Ihren erfolgreichen Einsatz für Bildung, Qualifizierung und Arbeitsplatzsicherung wird die WiN fortsetzen. Das Fachkräftekonzept wird derzeit aktualisiert und die Region wird weitere wichtige Bildungs- und Qualifizierungsangebote gemeinsam entwickeln und anbieten.