Am 18. September 2025 organisierten die H2EL Wasserstoffkoordination und das Regionalmanagement der WiN Emscher-Lippe GmbH gemeinsam eine ganztägige Exkursion zu Neuman & Esser (NEA GROUP). Mit dabei waren Netzwerkpartner aus der Region, darunter Vertreterinnen und Vertreter von VoltH2, Messer SE & Co. KGaA und FELCO.
Einblicke in die Produktion in Übach-Palenberg
Das Team von Neuman & Esser nahm sich einen ganzen Tag Zeit, um den Teilnehmenden spannende Einblicke in die aktuellen Entwicklungen des Unternehmens im Bereich Wasserstoff zu geben. Am Hauptsitz in Übach-Palenberg konnten die Gäste die Produktionsbereiche für Elektrolyseure und Kompressoren besichtigen. Besonders beeindruckend waren die klar strukturierten Abläufe und durchdachten Fertigungsprozesse, die die Basis für den geplanten industriellen Hochlauf bilden.
Fachgespräche und lebendiger Austausch
Neben den Einblicken in die Produktion stand der fachliche Austausch im Mittelpunkt. In intensiven Gesprächen diskutierten die Teilnehmenden gemeinsam mit den Expertinnen und Experten von Neuman & Esser über aktuelle Herausforderungen beim Markthochlauf von grünem Wasserstoff. Themen waren unter anderem die noch unzureichenden regulatorischen Rahmenbedingungen, Fragen zur Standardisierung sowie die Kosten- und Preisentwicklung. Besonders lebhaft wurde über den Einsatz und die Weiterentwicklung von Membranen für Elektrolyseure diskutiert – ein Bereich, der sowohl technisch als auch wirtschaftlich entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit des Wasserstoffs ist.
Besuch der Baustelle des HyDN-Projekts in Jülich
Ein Höhepunkt des Programms war der Besuch der Baustelle des HyDN-Projekts bei Jülich im Kreis Düren. Dort entsteht aktuell eine hochmoderne 10-MW-Wasserstoffproduktionsanlage mit Trailerabfüllstation, die künftig Maßstäbe für die Erzeugung, Speicherung und Abgabe von Wasserstoff setzen wird. Mit einem 2-MW-Elektrolyseurmodul, leistungsstarken Kompressoren, einer Tankstelle für 350-bar-Fahrzeuge sowie einer umfangreichen Speicher- und Kühlinfrastruktur zeigt das Projekt eindrucksvoll, wie integrierte Wasserstoffsysteme in industriellem Maßstab realisiert werden können.
Dank und Ausblick
Die H2EL Wasserstoffkoordination dankt dem gesamten Neuman & Esser Team herzlich für die Gastfreundschaft, die informativen Führungen und den offenen Dialog. Ebenso bedanken wir uns bei allen Teilnehmenden für den wertvollen Austausch, die angeregten Diskussionen und die gute Atmosphäre während der gemeinsamen Fahrt.
Mit der Exkursion konnte ein weiterer Schritt zur Vernetzung und Sichtbarmachung von Wasserstoffprojekten in der Emscher-Lippe Region und in ganz Nordrhein-Westfalen erreicht werden. Die H2EL Wasserstoffkoordination wird auch künftig Unternehmen und Partner aus der Region zusammenbringen, um gemeinsam den Wasserstoffmarkthochlauf aktiv voranzubringen.








