Reinhold Rünker, Gruppenleiter Gesellschaftspolitik Wirtschaftsministerium (re) und Peter Karst, Geschäftsführer Umbau 21 (2.vr), mit den Teilnehmern des Workshops bei Voigt & Schweitzer in Gelsenkirchen. Foto: WiN Emscher-Lippe GmbH

Große Potenziale für zirkuläre Wertschöpfung in der Emscher-Lippe-Region

Wirtschaftsministerium NRW stellt Studie gemeinsam mit Umbau 21 vor

GELSENKIRCHEN. Unter Großer Beteiligung der Wirtschaft stellte das Wirtschaftsministerium des Landes NRW mit den beauftragten Instituten Kienbaum und EPEA am 14.04.2016 eine Studie zur zirulären Wertschöpfung in der Emscher-Lippe-Region vor.  

Der Verzinkungsbetrieb Voigt & Schweitzer aus Gelsenkirchen war Gastgeber der Veranstaltung und ist selbst nach den Maßstäben der zirkulären Wertschöpfung zertifiziert. Dabei geht es um intelligentes Produktdesign unter der Maßgabe einer stofflichen Wiederverwertung der Inhaltsstoffe eines Produktes ohne Qualitätsverlust. Die Studie rechnet bei einer Implementierung der Zirkulärwirtschaft mit einer Steigerung der Wirtschaftskraft von mehr als 300 Milliarden Euro in den nächsten 15 Jahren und hofft auf eine breite Zustimmung der Industrie.

Innerhalb der nächsten drei Jahre wird es dazu eine große Anzahl von themenspezifischen Workshops in der Region geben; mit der Durchführung des zugehörigen Projektes „cirC2ess“ (zirkulärer Erfolg) wurde die WiN Emscher-Lippe GmbH in Herten im Rahmen seines Projektes Umbau 21 betraut, die auch das Konzept dieses Projektes erarbeitet hat.

„Mit cirC2ess wird in der Emscher-Lippe Region ein zu den bestehenden Unternehmenszweigen passendes Geschäftsmodell entwickelt, das Unternehmen branchenübergreifend vernetzt und Synergien nutzt. Die Einsparung von Ressourcen und das neue Know-How, das durch diesen Innovationsschub entsteht, bieten nachhaltige neue Chancen im Emscher-Lippe-Raum,“ so Peter Karst, Geschäftsführer der WiN Emscher-Lippe GmbH.

 

Weitere Informationen zum Förderprojekt finden Sie hier.

logos-regionalbudget-alle-untereinander