Das ESF+ Forum – Wege in Arbeit und Bildung
Rückblick: ESF+-Forum „Wege in Arbeit und Bildung“ in Recklinghausen
Die Regionalagentur begleitet und unterstützt die Förderung von Programmen im Rahmen des Europäischen Sozialfonds (ESF) in der Emscher-Lippe Region.
Am 12. Mai 2026 fand in den Räumen von RE/init e. V. am Steintor in Recklinghausen das ESF+-Forum „Wege in Arbeit und Bildung“ statt. Im Rahmen eines „Marktes der Möglichkeiten“ wurden zahlreiche ESF+-geförderte Projekte vorgestellt. Die Regionalagentur Emscher-Lippe war gemeinsam mit zahlreichen Arbeitsmarktpartnerinnen und -partnern vor Ort und resümiert.
Es war eine rundum gelungene und spannende Veranstaltung, die vielfältige Einblicke in die Unterstützungsangebote der Region bot.
Die offene Atmosphäre ermöglichte einen intensiven Austausch zwischen Projektträgern, Teilnehmenden und Fachpublikum. Dabei wurde besonders deutlich, wie breit das Spektrum der Projekte aufgestellt ist: Von der Unterstützung zugewanderter Menschen (z. B. EhaP/NetVest) über die Begleitung von Frauen mit Migrationserfahrung (MY TURN / IT’S MY WAY) bis hin zu internationalen Qualifizierungsangeboten für junge Erwachsene (JUVENTUS / ELA). Auch Projekte zur Fachkräftesicherung wie Win-Win / MäC – Männer in Care-Berufe! sowie Angebote zur Stärkung von Grundkompetenzen (PELE) und zur Unterstützung geflüchteter Menschen waren vertreten.
Das Landesprogramm TEP – Teilzeitberufsausbildung
Neben diesen vielfältigen und spannenden Projekten wurde auch das EU-kofinanzierte Landesprogramm TEP – Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW vorgestellt. Für uns als Regionalagentur Emscher-Lippe war dies ein besonderer Moment, da wir die fachliche Begleitung von TEP koordinieren bspw. durch Runde Tische, die halbjährlich in der Region stattfinden. Umso mehr haben wir uns darüber gefreut, dass das Projekt im Rahmen des Forums präsentiert werden konnte und damit sichtbarer Teil dieses starken Netzwerks ist.
TEP unterstützt Menschen mit Erziehungs- und oder Pflegeverantwortung dabei, eine Ausbildung in Teilzeit aufzunehmen und eröffnet so Perspektiven für eine nachhaltige Integration in den Arbeitsmarkt. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Anforderungen an Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf nimmt das Projekt eine wichtige Rolle ein und ergänzt das Gesamtangebot in der Region in besonderer Weise.
Ausblick
Das ESF+-Forum hat insgesamt eindrucksvoll verdeutlicht, wie wirkungsvoll die verschiedenen Projekte ineinandergreifen und Menschen auf ihrem Weg in Bildung und Beschäftigung unterstützen. Gleichzeitig stärkte die Veranstaltung die regionale Vernetzung und den gemeinsamen Austausch – eine wichtige Grundlage für die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit in der Emscher-Lippe-Region.
Ihre Kontaktpersonen
Anna-Lena Karl
stv. Projektleiterin & Projektberaterin









