Emscher-Lippe auf dem Weg zur Gigabitregion

HERTEN, 22. Januar 2019 – Die Emscher-Lippe-Region steht beim Breitbandausbau im NRW-weiten Vergleich sehr gut dar. Das geht aus dem aktuellen Bericht zum Breitbandausbau hervor, den die WiN Emscher-Lippe GmbH im Auftrag des Kreises Recklinghausen und der Städte Bottrop und Gelsenkirchen erstellt hat. Bei der Vorstellung des Berichts hebt Breitbandkoordinator Martin Eckl hervor: „Während im Jahr 2018 in der Emscher-Lippe-Region bereits 85 % aller Anschlüsse mit mehr als 100 Mbit/s versorgt waren, waren es im NRW-Durchschnitt lediglich ca. 69 %. Sogenannte „Weiße Flecken“ sind kaum noch vorhanden: Nur 6 % aller Anschlüsse kommen auf weniger als 30 Mbit/s, im NRW-Durchschnitt sind es derzeit hingegen noch 10 %.“

16% Glasfaser bis 2020 in Emscher-Lippe

Der Bericht zum Breitbandausbau in der Emscher-Lippe-Region zeigt die Entwicklung des Breitbandausbaus seit 2016 auf und gibt eine Perspektive bis ins Jahr 2020. Die Breitbandkoordination Emscher-Lippe hatte dazu aktuelle Versorgungsdaten bei den Providern und Kommunen abgefragt und analysiert. „Die Emscher-Lippe-Region ist mit großen Schritten auf dem Weg zur Gigabit-Region“, stellt Martin Eckl fest. Bis 2020 werden voraussichtlich 16 % der Anschlüsse direkt mit Glasfaser angebunden sein, was Bandbreiten im Gigabitbereich ermöglicht. Für Martin Eckl ist jedoch auch klar, dass weitere Investitionen in die Netze erforderlich sind: „Der Glasfaserausbau muss weiter vorangetrieben werden. Nachholbedarf gibt es vor allem in Gewerbegebieten, denn für die Unternehmen stellt die Breitbandversorgung einen wichtigen Standortfaktor dar.“

Gute Voraussetzungen für den Breitbandausbau

Die für den Bericht erhobenen Daten zeigen, dass die Emscher-Lippe-Region optimale Voraussetzungen für den Breitbandausbau bietet: Es gibt eine große Anzahl an potenziellen Kunden, eine gut ausgebaute Infrastruktur und eine Vielzahl an Providern, die den Ausbau vorantreiben. Im Kreis Recklinghausen wird das Netz zudem ab 2019 mit Fördermitteln ausgebaut: Alle Schulen und ca. 11.000 weitere Anschlüsse erhalten einen mit Bundes- und Landesmitteln geförderten Glasfaseranschluss. Auch Bottrop und Gelsenkirchen beabsichtigen Fördermittel zu beantragen.

Zentrale Ansprechpartner für Bürger, Unternehmen und Kommunen

Die Breitbandkoordination Emscher-Lippe ist im Auftrag der Städte Bottrop und Gelsenkirchen sowie des Kreises Recklinghausen seit Juni 2017 zentraler Ansprechpartner in allen Fragen des Breitbandausbaus. Die beauftragten Projektpartner WiN Emscher-Lippe GmbH (regionale Wirtschaftsförderung) und WiR Solutions GmbH (Experten im Bereich Breitband – Beratung, Planung und Begleitung des Netzausbaus) stehen den Bürgern, Unternehmen und Kommunen bei Breitbandprojekten mit Rat und Tat zur Seite, stellen Kontakt zu Providern her und bündeln regionale Aktivitäten. Die Breitbandkoordination wird mit Landesmitteln gefördert.

 

Der aktuelle Bericht zum Breitbandausbau ist bei der WiN Emscher-Lippe GmbH erhältlich. Die aktuellen Daten, weiteres Grafikmaterial und interaktiven Karten können zudem online im Regioplaner abgerufen werden.

 

Weitere Informationen und Bildmaterial sind erhältlich unter:

www.emscher-lippe.de/projekte/breitbandkoordination/breitbandbericht-2018

 

Pressemeldung zum Download:

Pressemeldung_Breitbandreport Emscher-Lippe 2018

 

Pressekontakt:
WiN Emscher-Lippe GmbH
Florian Szigat
Florian.Szigat@emscher-lippe.de
Tel.: 02366 1098-25

 

Gefördert durch: