Wo aus Ideen Produkte werden

Zweites Startercafé mit Studierenden im FabLab der Hochschule Ruhr West in Bottrop

HERTEN. „FabLab – Wo aus Ideen Produkte werden!“ So lautete das Motto des zweiten StarterCafés am 24. April 2017 im FabLab (Fabrication Laboratory) der Hochschule Ruhr West in Bottrop, an dem eine Gruppe von hoch interessierten Studierenden teilnahm. Gemeinsam wurde an Prototypen getüftelt, eine virtuelle Welt erkundet und sich zum Thema Design Thinking ausgetauscht. Die Startercafé-Reihe ist Teil des Projekts „Die Ideen liegen auf dem Campus?!“, das der Sensibilisierung und Motivierung junger Gründungsinteressierter dient. Das nächste Startercafé findet am 29. Mai 2017 an der Westfälischen Hochschule in Recklinghausen statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Um 17:00 Uhr fiel der Startschuss mit einer kleinen Einführung in das Thema Design Thinking von Prof. Schäfer, dem Initiator des Labors. Im Anschluss ging es mit den Studierenden in das FabLab, um die Geräte und Möglichkeiten der Digitalisierung kennen zu lernen. An den zwei Stationen „Manuelle 3D Druck-Stifte“ und „Virtual Reality“ konnten die Teilnehmer ihrer Kreativität und Vorstellungskraft freien Lauf lassen. Drei Stunden lang wurde an Prototypen getüftelt und mit VR-Brillen eine virtuelle Welt erkundet. Zwischendurch konnte sich bei Kaffee und Kuchen gestärkt und ausgetauscht werden. Das StarterCafé war für die Studierenden ein voller Erfolg.

Die Startercafé-Reihe ist Teil des Projekts „Die Ideen liegen auf dem Campus?!“, das der Sensibilisierung und Motivierung junger Gründungsinteressierter dient. Die Studierenden der Region sollen durch verschiedene Angebote, Veranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit auf die Möglichkeit einer Unternehmensgründung als berufliche Alternative aufmerksam gemacht werden. Dafür werden Angebote umgesetzt, welche von der Ideenfindung und Kreativitätsförderung hin zu der Begleitung bei innovativen und wissensbasierten Ideen führen.

Die nächsten Termine sind:

  • 29.05.2017: Startercafé am Campus der WHS in Recklinghausen „Brett vorm Kopp, watt nu? Ideenfindung leicht gemacht“ Infos und Anmeldung
  • 26.06.2017: Startercafé am Campus der WHS in Gelsenkirchen „Team me up! Mit den richtigen Charakteren im Team durchstarten“ Infos
  • Geplant Ende Juli/Anfang August: SummerSchool

[smartslider3 slider=5]

 

Weitere Informationen zum Förderprojekt finden Sie hier.

logos-regio.nrw-alle-untereinander-bild01

Zentrum für Zirkuläre Wertschöpfung (ZZH) entsteht in Bottrop

Wirtschaftsministerium stellt der Emscher-Lippe-Region 4,5 Mio. EURO in Aussicht

BOTTROP. Wirtschaftsminister Garrelt Duin hat den Standort Bottrop der Hochschule Ruhr West (HRW) sowie das Gründerzentrum Prosper III besucht. Dort stellte er bis zu 4,5 Millionen Euro an Landesmitteln für den Aufbau eines Büros für Zirkuläre Wertschöpfung in der Emscher-Lippe-Region in Aussicht. Die WiN Emscher-Lippe GmbH hatte das Thema gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium in den vergangenen Monaten stark vorangetrieben.

Minister Duin: „Wir wollen die Emscher-Lippe-Region beim Übergang hin zu einer zirkulären Wertschöpfung unterstützen. Sie ist eine wichtige Säule beim Umbauprozess der Region vom Kohle- zum Chemiestandort.“ Das Prosperkolleg soll den Unternehmen an Emscher und Lippe Anreize geben, ihre Geschäftsmodelle stärker auf die zirkuläre Wertschöpfung auszurichten. Die Forschungskompetenzen der HRW im Bereich Digitalisierung und nachhaltige Businessmodelle schaffen die Grundlage dafür. Ziel ist, durch Netzwerkarbeit und Weiterbildungsangebote ein Zentrum mit überregionaler Bedeutung aufzubauen.

Die WiN Emscher-Lippe GmbH hatte bereits 2012 mit der Erweiterung des Chemieatlas in Richtung Entsorgung- und Recyclingthemen eine potentielle Wachstumsrichtung für die Emscher-Lippe-Region erkannt und diese seither immer weiter ausgearbeitet und in der Region konsensual verankern können. So hatte sie zuletzt – unterstützt durch Mittel der Wirtschaftsministerien NRW und Bund – in mehreren Studien die Bedeutung und die Zukunftschancen der Zirkulären Wertschöpfung für die regionale Wirtschaft aufgezeigt und konkrete Handlungsempfehlungen für die Region gegeben. Im circ.EL-Fortschrittsforum Ende März diskutierten in Gelsenkirchen hochrangige und internationale Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft die Potenziale der zirkulären Wertschöpfung für Wirtschaft, Ressourcenschonung und Klimaschutz.

Bei der zirkulären Wertschöpfung werden Produkte, Designs und Verfahren entwickelt, die keinen Abfall erzeugen bzw. entstehende Reststoffe als Ressource wieder in einen Produktionsprozess auf gleichem Qualitätsniveau einbringen. Die Endprodukte dienen nach Gebrauch als Ausgangspunkt einer neuen Wertschöpfung. Das senkt den Rohstoffverbrauch und löst zusätzliche Wachstumseffekte aus, wie die Studien der WiN belegen.

Regionalagentur unterstützt Institutionen bei ESF-Förderanträgen

Zwei neue Fördererlasse vom MAIS NRW veröffentlicht

HERTEN. Für die zweite Hälfte der aktuellen europäischen Förderphase hat das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW (MAIS) zwei neue Fördererlasse veröffentlicht. Die Regionalagentur Emscher-Lippe bietet ihre Unterstützung in der Antragsstellung an.

Für die Durchführung der Programme

  • Förderung von Erwerbslosenberatungsstellen und Arbeitslosenzentren
  • „Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven öffnen (TEP)“

sind die Träger bzw. Institutionen antragsberechtigt, die bereits eine Bewilligung für den ersten Förderabschnitt (2016/2017) erhalten haben. Anträge sind bis zum 31.07.2017 bei der Bezirksregierung zu stellen. Die Regionalagentur Emscher-Lippe informiert die Träger bzw. Institutionen und unterstützt diese bei der Antragstellung.

Ihre Ansprechpartner bei der Regionalagentur finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den Fördererlassen: http://www.mais.nrw

Stärkung des sozialen Arbeitsmarktes

Minister Schmeltzer übergibt Förderbescheid zur Flankierung des Bundesprogramms ‚Soziale Teilhabe‘ durch das Land NRW

GELSENKIRCHEN. Landesarbeitsminister Rainer Schmeltzer übergab am 12. April 2017 auf dem Consol-Gelände in Gelsenkirchen einen Förderbescheid über 440.000 EUR an Dirk Sußmann, den Geschäftsführer des Gelsenkirchener Jobcenters. Mit der flankierenden Förderung wird die auskömmliche Finanzierung von einem zielgerichteten Einsatz von 287 sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen, die über das Bundesprogramm Soziale Teilhabe bereitgestellt werden, gesichert.

Die Besetzung der Stellen erfolgt mit Langzeitarbeitslosen, die seit mindestens 4 Jahren arbeitslos sind. Die ersten 60 Stellen sind bereits vergeben. Die weiteren Stellenbesetzungen erfolgen zeitnah in den nächsten Monaten. Die geschaffenen Tätigkeitsbereiche sind im öffentlichen Interesse, sind zusätzlich und stehen unter der Überschrift „lebenswertes Gelsenkirchen“. So wird beispielsweise in mehrere Grünzügen im Stadtgebiet wieder ‚Grund‘ hereingebracht. Gemeinsam mit Gelsendienste wird hier über die normalen Pflegemaßnahmen hinaus gesäubert und durchforstet. Mit der Umsetzung von großen Teilen des Projektes ist die Gelsenkirchener Arbeitsförderungsgesellschaft (GAFÖG) betraut.

Die Regionalagentur Emscher-Lippe flankiert vom Land finanzierte Arbeitsmarktprojekte.

Roadshow Breitband@Mittelstand macht in der Emscher-Lippe-Region Halt

Kleine und mittelständische Unternehmen können sich am 3. Mai 2017 über Möglichkeiten und Förderprogramme zum Breitbandausbau informieren

HERTEN. Damit kleine und mittelständische Unternehmen national wie international konkurrenzfähig bleiben und neue Märkte erschließen können, müssen sie die Chancen der Digitalisierung nutzen. Diesen Prozess zu unterstützen, ist das Ziel der bundesweiten Informationskampagne Breitband@Mittelstand, die das Bundes­ministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zusammen mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag und dem Breitbandbüro des Bundes startet. Begleitet wird die Kampagne durch thematische Workshops und ein Informations­mobil. Im Rahmen der Kampagne wird das Informationsmobil auf seiner Tour durch Deutschland am 3. Mai 2017 in der Emscher-Lippe-Region Halt machen.

Die IHK Nord Westfalen, die Handwerkskammer Münster und die WiN Emscher-Lippe GmbH laden Sie herzlich ein zu einer Veranstaltung für kleine und mittelständische Unternehmen am 3. Mai 2017, 12:00 bis 15:30 Uhr, Anwenderzentrum h2herten, Doncaster Platz 5, 45699 Herten, in welcher über digitale Anwendungsmöglichkeiten gesprochen und über die Förderungsthematik informiert wird.

Experten des Breitbandbüros des Bundes werden Sie durch den Tag leiten und im Digitalisierungsprozess bereits vorangeschrittene Unternehmen aus unserer Region, werden ihre Herangehensweise und Anwendungsbeispiele vorstellen. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen zum Sonderprogramm Gewerbegebiete des Bundes, das kürzlich gestartet ist und Fördermöglichkeiten für den Breitbandausbau für Unternehmen eröffnet. Dem Austausch aller Akteure untereinander wird natürlich ebenfalls Raum gegeben.

Das Programm zur Veranstaltung erhalten Sie in Kürze.

Ihre Teilnahme können Sie aber schon bei Frau Steghaus per E‑Mail: steghaus@ihk‑nordwestfalen.de bestätigen.

 

Frauen- und Familienfreundlichkeit zahlt sich aus

Arbeitskreis Hand.Werk.Frau. möchte mehr Frauen für Handwerksberufe gewinnen

HERTEN. Auf Einladung des Kompetenzzentrums Frau und Beruf Emscher-Lippe-Region gründeten Vertreterinnen und Vertreter aus den Kreishandwerkerschaften Recklinghausen, Gelsenkirchen und Emscher-Lippe-West sowie der Kreishandwerkerschaft Herne und Castrop-Rauxel, der Handwerkskammer Münster, der Vestischen Innung des Kfz-Gewerbes, der Agentur für Arbeit und der Regionalagentur der Emscher-Lippe-Region Anfang des Jahres einen Arbeitskreis (AK) Hand.Werk.Frau. Der AK verfolgt das Ziel, die Außendarstellung des Handwerks zu attraktivieren und eine Maßnahme zu entwickeln, um mehr Frauen für das Handwerk zu gewinnen und/oder zu halten.

Bisher hat sich der AK darauf verständigt, dass Pioniere des Handwerks eruiert und ausgezeichnet werden sollen. Kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Pionierarbeit leisten, indem sie Frauen in ihrer Berufstätigkeit unterstützen und fördern, sollen gefunden werden. Dazu sollen in einem ersten Schritt eine Handvoll frauengeführte KMU und KMU, die Frauen ausbilden, als Pilotbetriebe angesprochen werden. Anhand eines Kriterienkatalogs soll herausgearbeitet werden, wie der Status Quo der KMU in diesem Betrieb ist. Wenn KMU drei oder mehr Kriterien erfüllen, können sie ausgezeichnet werden. Der Vorteil für ausgezeichnete KMU ist, dass sie diese Auszeichnung als Außendarstellung, Employer Branding, verwenden können. Eine mögliche Strategie, um dem Fachkräftemangel entgegenzutreten, auf sich aufmerksam zu machen und Fachkräfte zu finden.

Dem AK vorausgegangen waren Workshops für Handwerkerinnen und Personalverantwortliche aus KMU im Jahr 2016. Die Workshops mit Handwerkerinnen hatten das Ziel, die Motivation der weiblichen Beschäftigten im Handwerk genauer kennenzulernen und Kriterien zu ermitteln, die Betriebe für Handwerkerinnen anziehend macht. Die Personalverantwortlichen wurden in einem Workshop und anhand qualitativer Telefoninterviews zu ihren Erfahrungen mit beschäftigten Handwerkerinnen befragt.

Die Ergebnisse der Workshops mit insgesamt 15 Handwerkerinnen sowie die des Workshops und der Telefoninterviews mit 7 Personalverantwortlichen wurden ausgewertet und im Rahmen der Transferveranstaltung „Handwerkerin aus Leidenschaft: Wie Unternehmen von diesem Potenzial profitieren“ in den Räumen der Handwerkskammer in Gelsenkirchen-Buer im Februar Personalverantwortlichen aus KMUs und Handwerksorganisationen in der Niederlassung der Handwerkskammer Münster in Gelsenkirchen-Buer vorgestellt.

Weitere Informationen: Homepage Competentia NRW

Arbeitgeber mit vakanten Stellen gesucht!

Job-Speed-Dating am 24. April 2017 in der ARENA Auf Schalke in Gelsenkirchen

HERTEN. Kürzen Sie langwierige Vorstellungsverfahren ab und verschaffen Sie sich in wenigen Minuten einen Überblick über potentielle Bewerber! Möchten Sie schnell Bewerber finden? Dann präsentieren Sie Ihr Unternehmen beim geplanten Job-Speed-Dating der TÜV NORD Bildung am 24. April 2017 in Gelsenkirchen.

Hierzu lädt die TÜV Nord Bildung Sie herzlich ein! Wenn Sie vakante Stellen im kaufmännischen Bereich oder in den Berufsfeldern Elektrotechnik, Bau, Verkehr und Logistik oder Gesundheit haben, nehmen Sie direkt Kontakt auf.

Weitere Informationen und Kontakt: http://www.tuev-nord-bildung.de/tn_rgb_de/job-speed-dating-6473.htm

Arbeitgeber aus allen Branchen mit Stellenbedarfen sind angesprochen!

Europäischer Unternehmensförderpreis 2017

Prämiert werden innovative und erfolgreiche Maßnahmen, die Unternehmergeist und Unternehmertum auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene fördern

ESCHBORN / HERTEN. Bereits zum elften Mal führt die Europäische Kommission den Wettbewerb „Europäischer Unternehmensförderpreis“ (European Enterprise Promotion Awards) durch. Prämiert werden innovative und erfolgreiche Maßnahmen, die Unternehmergeist und Unternehmertum auf lokaler, regionaler oder nationaler Ebene fördern. 

Konzipiert ist der Europäische Unternehmensförderpreis als zweistufiger Wettbewerb in sechs Kategorien. Der deutsche Vorentscheid wird vom RKW Kompetenzzentrum im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgeführt. Teilnahmeberechtigt sind Gemeinden, Städte, Regionen, Bundesländer, Bildungseinrichtungen und Wirtschaftsorganisationen sowie öffentlich-private Partnerschaften zwischen Behörden und Unternehmen. Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 05. Mai 2017. Weitere Informationen sind online abrufbar: www.europaeischer-unternehmensfoerderpreis.de

Kontakt: Juliane Kummer, 06196/495-2820, EnterpriseAward@rkw.de,