Bundesverkehrsminister übergibt Förderurkunden an HyPerformer‑Regionen

H2EL Wasserstoffkoordination nimmt Förderbescheid für H2-Tankstelle in Dorsten entgegen

In Berlin hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) am 17. März 2026 die Förderurkunden an die HyPerformer‑Regionen übergeben. Auch Projekte in der Emscher‑Lippe Region erhielten eine Förderung.

Stellvertretend für die Raiffeisen Gas GmbH aus Dorsten durfte Pia Aleithe, Projektleiterin der H2EL Wasserstoffkoordination, im Bundesministerium für Verkehr den Förderbescheid für den Bau einer Wasserstofftankstelle entgegennehmen. Die Wasserstofftankstelle in Dorsten ist ein wichtiger Baustein des geplanten Infrastrukturnetzes, für dessen Aufbau Dr. Norbert Weritz, Projektmanager beim Regionalverband Ruhr, beim Termin in Berlin den Förderbescheid für das Gesamtvorhaben entgegennahm.


Mit der Tankstelle in Dorsten wird ein weiterer Baustein der Wasserstoff‑Roadmap Emscher-Lippe umgesetzt:
Wasserstoffmobilität wird im Alltagsverkehr der Region ausgebaut für Pendlerinnen und Pendler, kommunale Fahrzeugflotten und die Schwerlastlogistik. Im Rahmen des geförderten Gesamtvorhabens soll in der Metropolregion Rhein‑Ruhr ein Wasserstoff‑Rollout im großen Maßstab erfolgen: grüner Wasserstoff, ein breites Netz an Tankinfrastruktur und Anwendungen in Bussen, kommunalen Flotten, Logistikfahrzeugen und Pkw sind Teil des Projekts.

Die Emscher-Lippe Region arbeitet systematisch am Ausbau ihres Wasserstoff‑Ökosystems, von der Infrastruktur über die industrielle Nutzung bis hin zur Mobilität. Die Emscher‑Lippe Region verfügt über eine ausgeprägte industrielle Basis, relevante Elektrolyse‑Potenziale und ein leistungsfähiges Pipelinenetz, das sie zu einem der bedeutenden Wasserstoffstandorte in Deutschland macht.


Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder:
„Wir unterstützen Regionen, die tragfähige Strukturen aufgebaut haben und nun den nächsten Schritt gehen wollen, von der Planung hin zur praktischen Anwendung im Verkehr zu kommen. Unser Ziel ist klar: Wasserstofftechnologie in die Fläche bringen und damit einen messbaren Beitrag zum Klimaschutz im Verkehr leisten.“