Green Deal: Neue EU-Vorschläge, um nachhaltige Produkte zur Norm zu machen und die Ressourcenunabhängigkeit Europas zu fördern vorgelegt

Die Kommission hat heute ein Paket von Vorschlägen für einen europäischen „Green Deal“ vorgelegt, um nachhaltige Produkte zur Norm in der EU zu machen, Kreislaufwirtschaftsmodelle zu fördern und die Verbraucher für den grünen Wandel zu stärken. Wie im Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft angekündigt, schlägt die Kommission neue Vorschriften vor, um fast alle materiellen Güter auf dem EU-Markt während ihres gesamten Lebenszyklus – von der Entwurfsphase über den täglichen Gebrauch und die Wiederverwendung bis hin zum Ende der Lebensdauer – umweltfreundlicher, kreislauffähiger und energieeffizienter zu machen.

Zudem wurde eine neue Strategie vorgestellt, die darauf abzielt, Textilien haltbarer, reparierbarer, wiederverwendbar und recycelbar zu machen, gegen Fast Fashion, Textilabfälle und die Vernichtung unverkaufter Textilien vorgeht und sicherzustellen versucht, dass bei ihrer Herstellung die sozialen Rechte in vollem Umfang eingehalten werden. Für Konsument*innen enthält das Paket einen Vorschlag für neue Vorschriften, die den Verbrauchern die Möglichkeit geben sollen, sich am grünen Wandel zu beteiligen, so dass sie besser über die ökologische Nachhaltigkeit von Produkten informiert und vor „Greenwashing“ geschützt sind.

Die Vorschläge bauen auf dem Erfolg der bestehenden Ökodesign-Vorschriften der EU auf, die zu einer bemerkenswerten Senkung des Energieverbrauchs in der EU und zu erheblichen Einsparungen für die Verbraucher geführt haben. Allein im Jahr 2021 konnten die Verbraucher durch die bestehenden Ökodesign-Vorschriften 120 Milliarden Euro einsparen.

Mehr Informationen unter: https://lnkd.in/dGxEWgai