WiN-Aufsichtsratsvorsitzender Landrat Cay Süberkrüb (l.) und Geschäftsführer Peter Karst (r.) begrüßen die neue Regierungspräsidentin Dorothee Feller. Foto: WiN.

WiN-Präsidium begrüßt die neue Regierungspräsidentin

Dorothee Feller hat Amt am 1. September übernommen

RECKLINGHAUSEN. In seiner turnusmäßigen Sitzung begrüßte das WiN-Präsidium um den Aufsichtsratsvorsitzenden Landrat Cay Süberkrüb die neue Regierungspräsidentin Dorothee Feller. Sie hatte das Amt am 1. September vom bisherigen Amtsinhaber Prof. Dr. Reinhard Klenke übernommen, der in den Ruhestand ging. 

Landrat Cay Süberkrüb: „Wir freuen uns sehr über die Ernennung von Dorothee Feller in dieses Amt zum 1. September.“ Schon in den Jahren, in denen Dorothee Feller Regierungsvizepräsidentin war, gab es viele Berührungspunkte zwischen der Bezirksregierung und der Emscher-Lippe-Region. So war Dorothee Feller bereits seit einigen Jahren Mitglied im WiN-Präsidium und engagierte sich insbesondere für die Belange des nördlichen Ruhrgebiets. „Diese lange Verbundenheit wird uns helfen, gemeinsam alles in unserer Macht Stehende zu tun, um die Emscher-Lippe-Region weiter nach vorne zu bringen“, ist sich Cay Süberkrüb sicher.

Dorothee Feller ist seit September 2017 Regierungspräsidentin von Münster.
Die Juristin hat diese Aufgabe sehr gut vorbereitet übernommen, konnte sie doch zuvor bereits große Erfahrung in der Leitung der Bezirksregierung Münster sammeln. Als Regierungsvizepräsidentin war Dorothee Feller seit Juli 2008 die ständige Vertretung des Regierungspräsidenten. Zugleich leitete sie die Abteilung 1.

Zuvor war Feller von 2003 bis 2008 Hauptdezernentin des Dezernats für Organisationsangelegenheiten, Controlling, IuK-Technik und Innenrevision und davor zwei Jahre Persönliche Referentin des Regierungspräsidenten. Dorothee Feller kam als junge Juristin 1996 zur Bezirksregierung Münster. Während ihrer beruflichen Laufbahn absolvierte sie Stationen in verschiedenen Dezernaten der Behörde sowie im Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen. Als geprüfte Mediatorin des INEKO-Instituts an der Universität Köln ist sie zudem im Umgang mit Konflikten gut geschult.

Die Regional- und Kulturförderung, ein engerer Zusammenschluss des nördlichen Ruhrgebiets mit dem Münsterland und die Bewältigung des Strukturwandels in der Emscher-Lippe-Region, die nachhaltige Verbesserung der Finanzsituation in den Kommunen und ein leistungsfähiges Schulangebot, um bessere Bildungschancen für alle zu ermöglichen, das sind einige der Themenbereiche, die ihr in ihrer Arbeit ganz besonders am Herzen liegen. Sehr wichtig sind ihr auch die Gesundheit der Mitarbeiter und eine gute Führungskultur in der Behörde. Der guten nachbarschaftlichen Zusammenarbeit mit den angrenzenden niederländischen Provinzen räumt Feller einen hohen Stellenwert ein.

Dorothee Feller wurde 1966 in Dorsten geboren und fühlt sich gleichermaßen der Emscher-Lippe-Region und dem Münsterland eng verbunden. Sie lebt in Münster. Entspannung findet sie in der Kultur, beim Radfahren und Joggen.