Integration durch Qualifizierung

IQ-Projekte in NRW

In Deutschland leben rund 16,5 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Das entspricht 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Davon leben ca. 4 Mio. Menschen in Nordrhein-Westfalen. Unterschiedliche Faktoren führen dazu, dass Migrantinnen und Migranten etwa doppelt so stark von Arbeitslosigkeit betroffen sind als die restliche Bevölkerung. Zugleich verzeichnet ganz NRW eine wachsende Neuzuwanderung – insbesondere aus den EU-Ländern. Viele von ihnen verfügen über berufliche Bildungsabschlüsse oder andere wertvolle Qualifikationen, die bislang in kaum ausreichendem Maße als Potenzial erkannt bzw. zur Anerkennung gebracht werden. Gleichzeitig sind zunehmend mehr Branchen vom Fachkräfteengpass betroffen.

Vor diesem Hintergrund besteht eine wichtige Aufgabe des Förderprogramms IQ darin, Migrantinnen und Migranten dabei zu unterstützen, ihre beruflichen Potenziale zur Entfaltung zu bringen und damit die Chance zu erhalten, diese für die Realisierung der individuellen Ziele und Wünsche am Arbeitsmarkt zu nutzen.

Das Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ arbeitet seit 2005 an der Zielsetzung, die Arbeitsmarktchancen für Menschen mit Migrationshintergrund zu verbessern.

Ausgewählte Modellregionen beteiligen sich am Netzwerk „Integration durch Qualifizierung“. Seit September 2013 ist die Region Emscher-Lippe ebenfalls an zwei Projekten beteiligt:

2013 bis 2014: IQ NRW Teilprojekt „Interkulturelle Arbeitsmarktlotsen und -lotsinnen“

2015 bis 2018: IQ NRW Teilprojekt „Interkulturelle Öffnung und Kompetenzentwicklung von Migrantenorganisationen zur Durchführung niedrigschwelliger Anerkennungsbegleitung in NRW

IONetzwerk

Ansprechpartnerin bei der Regionalagentur

Ansprechpartnerin für beide Projekte ist Petra Giesler.

Weitere Informationen:

Eine Liste mit den Arbeitsmarktlotsinnen und -lotsen in der Emscher-Lippe-Region finden Sie hier.

Eine Aufstellung mit den Ansprechpersonen für die Anerkennungsbegleitung in der Region finden Sie hier.

Weitere regionale Informationen zu den Projekten gibt es hier.

Gefördert werden bzw. wurden die Projekte durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Bundesagentur für Arbeit.