Regionalagentur Emscher-Lippe

Für die Umsetzung der nordrhein-westfälischen Arbeitsmarktpolitik ist der Europäische Sozialfonds (ESF) von zentraler Bedeutung. Der ESF ist einer von fünf europäischen Struktur- und Investitionsfonds, die seit 2014 unter einem gemeinsamen strategischen Rahmen zusammengefasst sind und einander ergänzende Ziele verfolgen. Für die Arbeitspolitik in Nordrhein-Westfalen stehen in der aktuellen Förderperiode (2014–2020) rund 627 Millionen Euro aus dem ESF zur Verfügung. Damit werden in NRW eine Reihe von Förderangeboten realisiert und Beschäftigung gezielt gefördert .

Als eine von 16 Agenturen in Nordrhein-Westfalen ist die Regionalagentur Emscher-Lippe Bindeglied zwischen dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW (MAGS) und der Emscher-Lippe-Region. Die Regionalagentur bringt die zahlreichen regionalen Akteure im Rahmen der Landesarbeitspolitik an einen Tisch. Sie unterstützt und fördert den Aufbau und die Pflege regionaler Kooperationen und Netzwerke. Sie engagiert sich für die erfolgreiche Umsetzung von Landesprogrammen in der Emscher-Lippe-Region. Die Landesarbeitspolitik erhält mit den Mitarbeitenden der Regionalagentur ein regionales Gesicht.

Die ESF-Mittel werden in der aktuellen Förderperiode für arbeitsmarktpolitische Angebote in folgenden Bereichen eingesetzt:

  • Verbesserung der Übergänge von jungen Menschen in Ausbildung und Beruf
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben und der Zukunftsorientierung von Arbeitsplätzen
  • Förderung der sozialen Teilhabe und Bekämpfung von Armut und Diskriminierung

Auf der einen Seite ist die Regionalagentur über diese Schwerpunktsetzung hinaus aktiv um Initiativen, die der Entwicklung der Region neue Impulse geben können, zu unterstützen. Auf der anderen Seite transportiert sie den Sachverstand der regionalen Arbeitsmarktakteure, die die lokalen Herausforderungen und Strukturen kennen und vor Ort Verantwortung tragen, in Richtung Landesregierung. Der fachliche Austausch findet in verschiedenen regionalen Gremien statt. Empfehlungen zu Förderanträgen werden im regionalen Facharbeitskreis „Arbeit und Qualifizierung“ getroffen.

 

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Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds