Was bedeutet Zirkuläre Wertschöpfung?

Ressourcenknappheit ist schon jetzt ein erhebliches Problem für viele Industriezweige; das Problem wird in der Zukunft noch stärker hervortreten. Der Ansatz der zirkulären Wertschöpfung bietet Unternehmen eine zukunftsfähige und profitable Alternative zur linearen Durchlaufwirtschaft.

Das Konzept einer zirkulären Wertschöpfung sieht sich als Innovationsplattform, die das Wachstum von Primärrohstoffen entkoppelt und dadurch unabhängig von einer voranschreitenden Ressourceneffizienz die Ressourceneffektivität in den Vordergrund stellt. Dies Effektivitätskonzept greift entlang von Wertschöpfungsketten unternehmensübergreifend und verknüpft Wertschöpfungsketten neu miteinander; es entsteht eine Wertschöpfungsmatrix einer Region.

Dabei wird das Konzept des Abfalls eliminiert und durch das Konzept des Rohstoffes / Nährstoffes ersetzt. Alle Produkte und Prozesse werden so strukturiert, dass sie nicht nur weniger schädlich, sondern nützlich für den jeweiligen biologischen oder technischen Kreislauf sind, in den sie zurückgeführt werden.

Als Effektivitäts- und Innovationstreiber hat die zirkuläre Wertschöpfung ein enormes ökonomisches Potenzial.

Wachstum ist trotz einer Primärrohstoffverknappung möglich; ein qualitatives Innovationswachstum entsteht. Dies fördert das Konzept Innovationspartnerschaften entlang von Wertschöpfungsketten und über die Grenzen von einzelnen Wertschöpfungsketten hinaus.

Konsequenterweise wurde der seit langem bestehende und in Kooperation mit dem Kreis Recklinghausen von der WiN und dem Kreis Recklinghausen geführte Chemieatlas um den Bereich „Kreislaufwirtschaft“ ergänzt.