Zirkuläre Wertschöpfung (cirC²ess)

Ein Projekt zur Erhöhung der Ressourceneffiktivität entlang von bestehenden und neu zu entwickelnden Wertschöpfungsketten

Dieses Projekt trägt stark zum niederschwelligen Technologietransfer bei und wird gerade in den KMU der Region und durch eine enge Einbeziehung deren Mitarbeiter zu einem Neuansatz des Prozeß- und Innovationsmanagements führen. Die unternehmensübergreifende Nutzung von Wertstoffströmen bietet die Chance, speziell in KMU aber auch in der Industrie nachhaltig neue Arbeitsplätze zu schaffen und forciert Neuansiedlungen sowie Ausgründungen und bietet erhebliches Potential für Start-up Unternehmen.

Eine Steigerung in der Stoffstromeffizienz durch den Austausch von Materialien in der Produktion oder auch die Vermarktung von Rest- und Nebenprodukten und die kontinuierliche Optimierung von Prozessen führt dauerhaft zu neuen Arbeitsplätzen in allen Qualifikationsstufen bei gleichzeitiger Kostenreduktion im Einkauf. Wo möglich können überwiegend oder weitgehend zirkuläre Lösungen umgesetzt werden, ansonsten wird zumindest von ressourceneffizenten Lösungsansätzen ausgegangen. Dies erschließt neue Märkte, führt aber in jedem Fall zu positiven Kosteneffekten in den Betrieben. Die Möglichkeiten innovativer energetischer Konzepte sorgen in den Betrieben für Einsparpotential.

Ein weiterer nachhaltiger Aspekt, liegt in der starken Vernetzung der Unternehmen, bei der erfahrungsgemäß auch außerhalb des eigentlichen Projektansatzes Synergien gefunden werden. Neben neuen stoffstromorientierten Unternehmensverbünden werden auch Forschungsallianzen zwischen den Unternehmen entstehen sowie auch zwischen Unternehmen und Hochschulen.

Die enge Einbindung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Innovationsentwicklung und in die Veränderungsprozesse beschleunigt die Verfahren und führt zu hoher Mitarbeiterbindung und mündet ideal in einer verstetigten Personalentwicklung auch in KMU der Region.

Fünf Säulen wurden als zielführende Themenschwerpunkte gesetzt:

Die Region profitiert durch neue Unternehmensverbünde durch Innovation, Wachstum, Neuansiedlungen, Neugründungen und positive Entwicklung am Arbeitsmarkt. Positiver „Mitnahmeeffekt“ sind Potentiale für die Verstetigung des Imagewandels der Region von der Montan- zur Innovationsregion.

Projektinformationen

Laufzeit: März 2016 – März 2019

Auftragnehmer: Fraunhofer Institut UMSICHTEPEA – Internationale Umweltforschung GmbH

Das Projekt wird gefördert durch: