Projektarchiv

Die WiN Emscher-Lippe GmbH hat in den letzten Jahren mit wechselnden Partnern zahlreiche Projekte zur regionalen Strukturentwicklung durchgeführt und erfolgreich abgeschlossen. Nachfolgend werden einige der letzten Projekte vorgestellt.

Nachhaltige Digitalisierung Emscher-Lippe

Über das Teilprojekt „NGA-Ausbau für die Emscher-Lippe-Region“ wurde der aktuelle Stand der Breitbandversorgung erfasst und Ausbauoptionen eruiert. Der Fokus der Untersuchung lag auf dernachhaltigen Versorgung vorhandener und geplanter Industrie-, Gewerbe-, Misch- und Sondergebieten der Region, sowie auf Kindergärten, Grund- und weiterführende Schulen, Krankenhäuser und Verwaltungseinrichtungen aller 13 Gebietskörperschaften.

Inhaltlich wurde zunächst eine Versorgungsanalyse samt Infrastrukturkataster erstellt, die den aktuellen sowie den  in den kommenden drei Jahren durch Telekommunikationsanbieter geplanten Ausbauzustand aufzeigt.. Darauf aufbauend wurde eine Machbarkeitsstudie erstellt und Priorisierungen festgelegt, Betreibermodelle aufgezeigt und Wirtschaftlichkeitsberechnungen durchgeführt. Ziel war die Erstellung passgenauer Ausbau- und Umsetzungspläne für die gesamte Region. Die Ergebnisse wurden in einem Abschlussbericht zusammengefasst.

Es wurde festgestellt, dass die Region vielfältige positive Ausbauvoraussetzungen bietet. Hierzu zählen das umfangreiche Netz vorhandener Infrastrukturen sowie die Vielzahl der Betreiber und Provider, die miteinander im Wettbewerb stehen.  Im Rahmen einer regionsweiten Bedarfserhebung bei Betrieben, Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern, Verwaltungs- und Technologiestandorten wurde u.a. ein durchschnittlicher Bandbreitenbedarf von 100 Mbit/s im Downstream sowie ein Bedarf nach symmetrischen Bandbreiten festgestellt. Unter Berücksichtigung der Versorgungs- und Bedarfssituation stellt der Vectoring-Ausbau daher lediglich eine Übergangslösung dar, da die Upload-Raten weiterhin vergleichsweise gering sind, die Aufrüstbarkeit des Netzes begrenzt und der Energieverbrauch hoch ist. Die Gewerbe-, Industrie-, Misch- und Sondergebiete sowie Sonderstandorte können nur auf Basis eines Glasfaser- und ggf. Richtfunknetzes nachhaltig versorgt werden. Dies wird konkret dadurch bestätigt, dass Unternehmen bereits heute Standortentscheidungen zu Ungunsten der Region treffen.

Die entwickelte, regionale Strategie besteht aus vier Handlungsfeldern, die Anreize schaffen, um das Marktversagen zu verhindern und die Allokation zu optimieren. Zur Umsetzung der im Abschlussbericht beschriebenen Strategie haben die drei Gebietskörperschaften, die Städte Bottrop und Gelsenkirchen, sowie der Kreis Recklinghausen einen Antrag auf Förderung einer Koordinationsstelle gestellt, die das Land RW im Rahmen der „Enabling-Richtlinie“ des MWEIMH ermöglicht.

Im Rahmen des Projekts wurden alle Akteursgruppen wie die Telekommunikationsunternehmen, Kommunen sowie die Betriebe und Unternehmen der Region in das Projekt eingebunden. Insbesondere mit den kommunalen Breitbandbeauftragten wurde eine regelmäßig tagende Arbeitsgruppe auf regionaler Ebene etabliert. Außerdem steht mit dem Regioplaner ein etabliertes, öffentlichkeitswirksames Werkzeug zur Verfügung, um die gut versorgten Bereiche innerhalb der Region und nach außen zu kommunizieren, um Erfolge in der NGA-Erschließung publik zu machen.

Neben der Grundlagenarbeit zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur beinhaltete das zweite Teilprojekt „E-Governement-to-Business für die Emscher-Lippe-Region“  die Erarbeitung eines Handlungskonzeptes zum Aufbau und Nutzen eines E-Governments . Dieser Schwerpunkt richtete sich ebenfalls an den Bedürfnissen der Wirtschaft aus. So wurde zu Beginn ermittelt, welche Angebote die Gebietskörperschaften schon bereitstellen, um im Anschluss an diese Bestandserhebung die Bedarfe der lokalen Unternehmen zu ermitteln. Die Ausarbeitung der Lücke zwischen Angebot und Nachfrage spiegelte sich dann in dem erarbeiteten Handlungskonzept wider.

Das Handlungskonzept beschreibt auf der Basis der vorhandenen IT Infrastrukturen einen kooperativen Weg zur Realisierung neuer E-Governmentangebote in der Emscher-Lippe-Region. Die favorisierte technische Lösung ist ein Verbundportal, über das zentrale Basiskomponenten für E- Government-Services nur einmal bereitgestellt werden müssen und von allen Gebietskörperschaften gemeinsam genutzt werden können (z.B. Formularserver, Bezahlfunktion, elektronische Ausweisfunktion des Personalausweises, Bürger- und Unternehmenskonten u.v.m.). Diese Komponenten ermöglichen es jeder Gebietskörperschaft, webfähige Services leicht anzubieten. Dabei bleiben örtliche Services und der Web-Auftritte der Gemeinden unverändert.

Zur Realisierung des Handlungskonzepts wird Anfang 2017 an einem Projektantrag im Rahmen des Aufrufs „Umbau21 – Smart Region“ (mit dem Untertitel „Initiative zur Digitalisierung der Emscher-Lippe-Region“) gearbeitet.

Projektinformationen

Laufzeit: April – Dezember 2016

Partner: WiN Emscher-Lippe GmbH

Auftragnehmer: WiR Solutions GmbH (Teilprojekt NGA), Institut für Kooperative Systeme (iks), An-Institut der Fernuniversität in Hagen (Teilprojekt E-Government)

Das Projekt wurde gefördert durch:

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Chemiecluster 4.0

Eine Initiative zur Stärkung der wichtigen Industriebranchen, Polymer- und Oberflächenbranche in Deutschland. Ziel war es, die Vernetzung von Unternehmen sowie Forschungs- und Technologieeinrichtungen entlang der Wertschöpfungsketten zu intensivieren. Damit sollte die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sowie der Region verbessert und deren Innovationskraft gestärkt werden.

Über eine Bestandsanalyse (Meilenstein 1) sollte der Ist-Zustand der Wertschöpfungskette im Öl-Chemiecluster untersucht werden. Anschließend erfolgte die Entwicklung einer optimierten Wertschöpfungskette (Meilenstein 2), die aktuelle Entwicklungsperspektiven aufgreift und neue Geschäftsfelder und Produktlinien definiert, sowie die Erstellung eines Konzepts zum Ausbau des Chemieclusters (Meilenstein 3). Abschließend wurden die Ergebnisse in einem Abschlussbericht zusammengefasst. Die regionale Dimension bzw. Nutzen des Vorhabens sollte durch die intensive Einbindung von Dienstleistern und Partnern aus der Region zusätzlich verstärkt werden.

 

Projektinformationen

Laufzeit: April – Oktober 2016

Partner: WiN Emscher-Lippe GmbH/ChemSite

Auftragnehmer: allocate International GmbH

Das Projekt wurde gefördert durch:

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Weiterentwicklung des Chemieatlas (2014-2015)

Das Ruhrgebiet und NRW sind für die chemische Industrie, und hier insbesondere für die Branchen Oberflächentechnologie und Kunststoffe, der bedeutendste Standort in Deutschland. Ca. 1.400 Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette, mehr als 110.000 Beschäftigte allein im Ruhrgebiet und eine Vielzahl von Ausbildungsstätten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen belegen dies.

Mit der Internetplattform www.chemieatlas.de werden diese Standortvorteile der Region für Unternehmen besser nutzbar gemacht: In regionaler Nähe finden und sich finden zu lassen. Durch die bessere Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft sollte die Innovations-, Entwicklungs- und Forschungstätigkeit angeregt und die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden. Ziel des Projekts war es, diesen Service weiterzuentwickeln und weiterhin aktiv zum Ausbau des Netzwerks von Wirtschaft und Wissenschaft entlang der Wertschöpfungskette Chemie in NRW beizutragen.

Projektinformationen

Laufzeit: März 2014 – Dezember 2015

Partner: WiN Emscher-Lippe GmbH

Das Projekt wurde gefördert durch:

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Regionalbudget Emscher-Lippe (2011-2014)

Das Projekt „Regionalbudget Emscher-Lippe“ folgte einem Aufruf des Wirtschaftsministeriums NRW zur Stärkung der regionalen Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit. Auf der Grundlage des mit den regionalen Akteuren abgestimmten „Regionalen Entwicklungskonzeptes“ wurden Potenziale identifiziert, die nicht über die vom Land NRW definierten Cluster gefördert werden. Im Einzelnen umfasste das Projekt die Handlungsfelder Energieeffizientes Bauen, Wohnen und Sanieren (WiN), Flächenprofiling (WiN), Zukunftsdialog Emscher-Lippe (WiN), S2B-Initiative Mittelstand (ifi) und Netzwerk Gesunde Ernährung (MedEcon).

Im Januar 2014 wurden die Handlungsfelder Flächenprofiling, Zukunftsdialog Emscher-Lippe, S2B-Initiative Mittelstand und Netzwerk Gesunde Ernährung erfolgreich abgeschlossen. Das Teilprojekt Energieeffizientes Bauen, Wohnen und Sanieren wurde fortgeführt und im Oktober 2014 erfolgreich abgeschlossen.

Projektinformationen

Laufzeit: Januar 2011 – Oktober 2014

Partner: WiN Emscher-Lippe GmbH, Institut für Innovationsforschung und -management (ifi)MedEcon Ruhr GmbH

Das Projekt wurde gefördert durch:

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Netzwerk Oberfläche NRW (2009-2013)

Oberflächentechnologie ist eine bedeutende Branche im Ruhrgebiet und in NRW, die besonders durch ihre industriellen Prozesse gekennzeichnet ist. Diese stellen hohe Anforderungen an Arbeitskräfte und Technik. Serviceorientierung ist während der gesamten Wertschöpfungskette besonders wichtig. 

Um die Branche zu stärken und die regionalen Kompetenzen zu erweitern, haben sich 2009 die drei Partner DFO, TFM und WiN dazu entschlossen, das Netzwerk Oberfläche NRW ins Leben zu rufen. Ziel war es, die gesamte Wertschöpfungskette der Oberflächentechnik zu vernetzen und so die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen sowie der Region zu stärken. Das Netzwerk verstand sich dabei als zentrale Anlauf- und Koordinationsstelle – von den Rohstoffherstellern, Lack- und Klebstoffformulierern über das breite Feld der Anwenderbranchen bis in zum Anlagenbau, den Dienstleistungsunternehmen sowie den Universitäten und wissenschaftlichen Instituten. 

Besonders hervorzuheben ist das fünfteilige Veranstaltungskonzept für Schülerexkursionen zu Branchenmessen, das gemeinsam mit dem Projekt „Polymernetzwerk“ und der Unterstützung der Westfälischen Hochschule initiiert wurde. Ziel der Veranstaltungen war es, Schülern branchenrelevante Ausbildungs- und Studiengänge in Unternehmen und Hochschulen der Region näher zu bringen, wodurch langfristig die Verfügbarkeit von Fachkräften in der Chemieindustrie sichergestellt werden soll. Die ausnahmslos positiven Rückmeldungen zu den durchgeführten Veranstaltungen belegen den Erfolg des Konzeptes und die gelungene Umsetzung.

In der Plattform www.chemieatlas.de wurde der Branchenatlas Oberflächentechnik integriert. Jedes teilnehmende Unternehmen hat seitdem die Möglichkeit, einen kostenfreien Steckbrief zu erstellen, in dem die angebotenen Produkte und Dienstleistungen, besondere Kompetenzen und Zertifizierungen aufgeführt werden. Durch komfortable Suchfunktionen kann der geeignete Kooperationspartner aus Wirtschaft und Wissenschaft gefunden werden.

Das Projekt wurde im Dezember 2013 erfolgreich abgeschlossen. Die Aktivitäten im Feld der Oberflächentechnik werden in der Region vom im Jahr 2014 gegründeten Verein Netzwerk Oberfläche NRW e.V. weitergeführt.

Projektinformationen

Laufzeit: September 2009 – Dezember 2013

Partner: Deutsche Gesellschaft für  Oberflächenbehandlung e.V. (DFO)Technologieförderung Münster GmbH (TFM), WiN Emscher-Lippe GmbH/ChemSite

Das Projekt wurde gefördert durch:

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Polymernetzwerk (2009-2013)

Im Jahr 2002 wurde die Plattform Polymernetzwerk für die Kunststoffindustrie im Ruhrgebiet ins Leben gerufen. Sie stellte ein zentrales, zukunftsweisendes Projekt der ChemSite-Initiative dar. Ein wichtiger Meilenstein war hierbei die Einführung des Masterstudiengangs „Polymerwissenschaften“ an der Westfälischen Hochschule/TU Dortmund unter Einbindung wichtiger regionaler Akteure.

Seit der strategischen Neuausrichtung 2009 lag der Fokus auf Innovation und Unterstützung der Branche. Das Netzwerk verstand sich als zentrale Anlauf- und Koordinationsstelle für die gesamte Wertschöpfungskette – von Kunststofferzeugern über Verarbeiter, den Maschinen- und Formenbau bis hin zum Handel, technischen Dienstleistern und Forschungseinrichtungen. Das Anliegen des Polymernetzwerks war es, Industrie und Forschung zu vernetzen und die Wettbewerbsfähigkeit der Netzwerkakteure zu optimieren. 

Das Projekt wurde im Dezember 2013 erfolgreich abgeschlossen.

Projektinformationen

Laufzeit: September 2009 – Dezember 2013

Partner: WiN Emscher-Lippe GmbH/ChemSite

Das Projekt wurde gefördert durch:

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MEBEL – Bündnis für die Zukunft (2010-2012)

Ziel von MEBEL war es, die Bildungs- und Erziehungssituation in der Emscher-Lippe-Region nachhaltig zu fördern und Perspektiven zu schaffen. Um dieses Ziel zu erreichen, entstand ein Bündnis für die Zukunft: das Projekt MEBEL – „Management Erziehung Bildung Emscher-Lippe“. Starke Partner setzen sich gezielt dafür ein, in Bildung und Erziehung zu investieren und so die beruflichen Chancen für Schüler und Auszubildende zu verbessern und die Gestaltung der Emscher-Lippe-Region zu einem attraktiven Industrie- und Dienstleistungsstandort voranzutreiben. Bei den Bündnispartnern des Projektes MEBEL handelte es sich um erfahrene Organisationen aus Bildung und Wirtschaft: Die WiN Emscher-Lippe GmbH kooperierte hier mit den Kammern von Industrie, Handel und Handwerk sowie den Bildungsträgern mpQ e. V. und e.b.a. gGmbH.

MEBEL setzte die konzentrierte Erfahrung und Kompetenz seiner Akteure gewinnbringend für die gesamte Region ein – durch die Sammlung und Bekanntmachung erfolgreicher Initiativen und Projekte und deren Transfer in andere Bereiche als Beispiele „guter Praxis“. Nach und nach entstand so ein starkes Netzwerk zwischen verschiedenen Städten und Branchen mit breitgefächerten Kompetenzen, um die Emscher-Lippe-Region für zukünftige Herausforderungen der Wissensgesellschaft zu stärken. Das regionale Bildungsprojekt MEBEL bot dafür eine transparente Plattform.

Das Projekt wurde im September 2012 erfolgreich abgeschlossen.

Projektinformationen

Laufzeit: Januar 2010 – September 2012

Partner: WiN Emscher-Lippe GmbH

Das Projekt wurde gefördert durch:

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Biomasse-Energiekataster (BEn) (2008-2011)

Das Hauptziel des Projektes Biomasse-Energiekataster (BEn) war es, eine solide Datenbasis für zukünftige Investitionen in Biomasse-Anlagen in der Region zu erlangen. Für die Kommunen sollten so die Voraussetzungen für eine nachhaltige Energieversorgung auf der Grundlage einer effizienten Nutzung der örtlich verfügbaren Biomasse-Ressourcen geschaffen werden. Dazu wurde ein regionales Energie-Kataster aufgestellt, das sowohl Engpässe in der Energieversorung darstellt als auch die Potenziale der vorhandenen Biomasse zur Energieerzeugung sichtbar macht. Die erhobenen Daten wurden in ein webbasiertes geographisches Informationssystem (GIS) eingespeist. Unter der Leitung des Fraunhofer Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) aus Oberhausen wurde das von der EU geförderte Projekt in vier europäischen Modellregionen, darunter die Emscher-Lippe-Region, durchgeführt. 

Das Projekt wurde im Oktober 2011 erfolgreich abgeschlossen.

Projektinformationen

Laufzeit: November 2008 – Oktober 2011

Partner: Fraunhofer UMSICHT, WiN Emscher-Lippe GmbH

Das Projekt wurde gefördert durch:

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HYCHAIN MINI-TRANS – Zukunftsperspektiven mit Wasserstoff (2006-2011)

»HYCHAIN MINI-TRANS« war ein Leitprojekt der EU zur Demonstration zukunftsweisender Anwendungen von Wasserstoff im Transportbereich unter Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette. Ziel war es, in vier europäischen Partnerregionen durch den praktischen Einsatz von fünf Fahrzeugtypen die Markteinführung vorzubereiten und die regionale Wasserstofflogistik aufzubauen. Die Emscher-Lippe-Region war mit mehreren Standorten beteiligt.

Das ursprünglich von der Masterflex Brennstoffzellentechnik GmbH (jetzt: HyPower GmbH) in Herten entwickelte »Cargobike«, ein Lastenfahrrad, das sich für Kurierdienste eignet. Im Innovationszentrum Wiesenbusch Gladbeck rüstet die Hydrogenics GmbH Elektrobusse mit einem Brennstoffzellenantrieb aus. Dritter Standort ist die Logistikzentrale »HyLog« im Chemiepark Marl: Hier hat die Air Liquide Deutschland GmbH eine weltweit einzigartige Abfüllanlage für Wasserstoff errichtet, die alle Fahrzeuge mit Wasserstoff beliefert. Für die Betankung der Midi-Busse wurden in Bottrop und Herten zwei Wasserstoff-Tankstellen eingerichtet. Erfahrungen der Entwickler sammelte im Rahmen von HYCHAIN MINI-TRANS das Servicecenter »HyServ« im Anwenderzentrum Herten. Es koordinierte die Wasserstoff-Aktivitäten in der Region und sorgte für die Schulung der Anwender.

Das Projekt wurde im Juni 2011 erfolgreich abgeschlossen. Die Aktivitäten im Feld der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik werden in der Region vom h2-netzwerk-ruhr e.V. weitergeführt.

Projektinformationen

Laufzeit: Januar 2006 – Juni 2011

Partner: Internationales Projektkonsortium, WiN Emscher-Lippe GmbH

Das Projekt wurde gefördert durch:

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