Gipfel der Freiheit    
 

Eigentlich ist die Emscher-Lippe-Region ein ziemlich plattes Land. Gerade deshalb gibt es hier die grandiosesten Aussichten von Halden und Türmen. Wer nicht ganz nach oben will, kann die Landmarken auch vom sicheren Boden aus betrachten. Von weitem. Und manchmal sogar nachts.

 

 

     
Tetraeder Bottrop    
 

Das „Haldenereignis Emscherblick“ bietet denjenigen, die die
50 Meter hohe und luftige Konstruktion aus Stahldreiecken schwindelfrei erklimmen, einen atemberaubenden Blick auf die Industrielandschaft des Ruhrgebietes. Vom Fuße des ungewöhnlichen Gipfelkreuzes steigt man entweder gemüt-
lich über Serpentinen auf oder kurz und steil über die 387
Stufen der Treppe „Diretissima“.

Beckstraße, Bottrop

 



www.bottrop.de

       
Halde Hoppenbruch    
 

70 Meter hoch ist die Halde Hoppenbruch und bildet zusammen mit der Halde Hoheward den größten Halden-
komplex im Ruhrgebiet. Bereits 1983 wurde sie in Teilen der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht und 2002 um eine offizielle
Mountain-Bike-Strecke ergänzt. Ob Radler oder Wanderer:
oben auf der Halde belohnt ein herrlicher Rundblick den Weg.
Die Windenergieanlage erzeugt ca. 3 Mio. Kilowatt-Stunden
Strom pro Jahr und kann ca. 800 Haushalte mit Energie ver-
sorgen. Entsprechende Informationen sind auf künstlerisch
gestalteten Tafeln vermerkt.

Im Emscherbruch, 45699 Herten

 

www.kvr.de
www.herten.de

       
Skulpturenwald Rheinelbe und Himmelstreppe    
 

Einen bizarren Zauber entfaltet der Skulpturenwald im Wissenschaftspark Rheinelbe. Der Künstler Herman Prigann
ließ hier Zechenfundamente aus dem Ruhrgebiet an Baum-
stämmen aufhängen, Stollen bizarr als „blaue Grotte“ erleuchten und Reste der Ruhrkohlezentrale in Essen zu einem „Baumplatz“ gruppieren. Höhepunkt des Skulpturen-
waldes ist im wahrsten Sinne des Wortes der Aufstieg zum
85 Meter hohen Spiralberg im Süden, zur sogenannten „Himmelstreppe”. Hier ragen die Betonrelikte einer Dortmun-
der Zeche aztekisch in den Himmel.

Virchowstr./Leithestr., 45886 Gelsenkirchen

 

www.kvr.de

       
Schurenbachhalde    
 

Kohle und Stahl, die zwei Elemente, die den Wandel der
Region bestimmten, hat Richard Serra genial vereint mit einer
67 Tonnen schweren und 14,5 Meter hohen Stahlbramme.
Sie ragt - absolut sturm- und kippsicher - auf der kargen
Mondlandschaft einer Bergehaldenkuppe in den Himmel. Der
Aufstieg zu diesem Gipfelplateau führt über mehrere Serpen-
tinen. Von oben bietet sich dem Wanderer ein grandioser
Rundblick auf die Ruhrgebietskulisse.

Emscherstraße, Essen

 

Infotelefon: 0180.4000086

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Halde Rungenberg
   
 

Wie ein Bergmassiv fordert die Halde Rungenberg mit verschlungenen Wegen zum Spaziergang heraus. Vom Gipfel
hat man einen guten Blick auf die stillgelegten Schachtan-
lagen der Zeche Hugo und das Panorama des nördlichen
Ruhrgebiets. Im Südosten, wo sich die Siedlung Schüngel-
berg an den Fuß der Halde schmiegt, ließ der Architekt, der
die Neubauten für diese Siedlung entwarf, zwei Pyramiden
aus schwarzem Bergematerial auf den Gipfel der Halde
setzen. Zwei Künstler, Hermann EsRichter aus Oberhausen
und Klaus Noculak aus Berlin, platzierten die Lichtinstallation
„Nachtzeichen“: zwei Laserkanonen, deren Strahlen sich über
der Mitte der Pyramiden am Himmel kreuzen und so die
künstliche Landschaft zusätzlich geometrisch perfektionieren.
Etwas unterhalb verweist ein „Schienenplateau“ auf das
Transportsystem, das die industrielle Entwicklung der Region
geprägt hat.

Horster Str., Gelsenkirchen-Buer

 

 

 



www.route-industriekultur.de
       
Halde Schwerin    
 

Stonehenge an der Emscher: auf der Kuppe der mit Wiesen
und Birken begrünten Abraumhalde hat der Künstler Jan
Bormann eine riesige Sonnenuhr aus 24 Edelstahlstelen
errichten lassen. Diese Landmarke ist nicht nur geografisch
der Höhepunkt Castrop-Rauxels. In der Mitte der Sonnenuhr
lässt sich Zeit einmal ganz anders wahrnehmen, mit dem
Ausblick auf die vom Wandel geprägte Industrieregion im
Hintergrund.

Bodelschwingher Straße, Castrop-Rauxel

 

Grünflächenamt Castrop-Rauxel
Tel: 02305.1062891

       
Spurwerkturm    
 

Nach einer Idee des Künstlers Jan Bormann wurde aus rund 1.000 Meter Spurlatten, den Hartholzbalken, mit denen die Fahrkörbe in den Bergbauschächten in der Spur gehalten werden, auf einer Bergehalde eine begehbare Turmkonstruk-
tion errichtet. Eine Plattform in Höhe von rund 12 Metern über
Haldenniveau eröffnet dem Besteiger einen Panoramablick
über Stadt und Land, bis hin zu den Nachbarstädten
Dortmund, Castrop-Rauxel und Lünen. Insbesondere das
denkmalgeschützte Gebäude-Ensemble der ehemaligen
Zeche Waltrop, heute für gewerbliche Zwecke im gleich-
namigen Gewerbepark genutzt, bietet eine reizvolle Kulisse.

Gewerbepark Zeche Waltrop, Waltrop

 

www.waltrop.de

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Halde Haniel    
 

Ein Kreuzweg mit 15 Stationen, gestaltet mit Elementen aus
der Arbeitswelt des Bergbaus, führt zum Gipfelkreuz der Halde
Haniel. Auf der anderen Seite der Bergehalde liegt die
Bergarena, ein Amphitheater für 800 Besucher, das einer der
interessantesten Aufführungsorte der Region ist.

Alter Postweg, Bottrop

 

www.bottrop.de

       
Hammerkopfturm und Keltischer Baumkreis    
 

Technik und Mythos still vereint: um den denkmalgeschützten
Förderturm der Zeche Erin wurde - in Erinnerung an den irischen Zechengründer - ein keltischer Baumkreis gepflanzt. Dieser orientiert sich am mythischen Baumkalender der Kelten. Jeder Baum steht für zwei Abschnitte des Jahres und für Charaktereigenschaften der Menschen, die unter diesem
Zeichen geboren wurden. Symbolisch steht der Baumkreis für
die Beziehung zwischen Mensch und Natur, die im Denken
der frühen Kulturen präsent war und in der technischen Zivilisation, die hier vom Hammerkopfturm repräsentiert wird,
mehr und mehr verloren geht.

Heinrichstraße/Bodelschwingher Straße, Castrop-Rauxel

 

Prospekt bei:
gruenflaechenamt@castrop-rauxel.de

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Halde Mottbruch    
 

Unter diesem Motto steht die künstlerische Gestaltung der
Mottbruchhalde in Gladbeck-Brauck an der Route des Emscher Park Radweges. Vergangenheit und Gegenwart treffen hier aufeinander. In den nächsten Jahren soll die Halde Mottbruch in verschiedenen Schüttphasen zu einer 80 Meter hohen Vulkanlandschaft mit einer kesselförmigen Talmulde im Inneren wachsen. Damit soll - mitten in einer dichtbesiedelten Industrieregion -  eine Landschaft angelegt
werden, in der man von der Alltagswelt außerhalb des Kraters
nichts mehr sieht und nichts mehr hört.

Welheimer Straße, Gladbeck

 

Aussichtspunkt:
Bahnübergang Heringstraße

       
Mechtenberg    
 

Die einzige natürliche Erhebung der Emscher-Region hat
eine besondere Wertschätzung seit Alters her - auch wenn
der Berg in den letzten hundert Jahren durch den Bergbau deutlich an Höhe verloren hat: er „sackte“ von 99 auf 84 Meter
über dem Meeresspiegel. Der um 1900 errichtete Bismarckturm jedenfalls hat diese Talfahrt gut überstanden.

Nattmannsweg/Krayer Str., Stadtgrenze Gelsenkirchen-Ückendorf, Bochum, Essen

 

Infotelefon: 0208.8833-483

 

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